Heidi von Plato
Hampel und Trampel

Heidi von Plato
© Heidi von Plato

Kindertheaterstück

2 Rollen

UA: frei zur UA

Synopse

Hampel und Trampel wollen auf Weltreise gehen. Grönland, der Urwald, Australien und Indonesien stehen auf dem Programm. Während Trampel seine sieben Sachen ordentlich in seine riesigen Koffer verstaut, läßt sich Hampel beim Packen ungewöhnlich viel Zeit. Tausend Gründe findet Hampel, die gegen die Reise sprechen. Sei es, daß ihr Flugzeug abstürzt, oder ihr jemand im Ausland die Worte im Mund verdreht, so daß sie ihr aus dem Mund fallen. Und überhaupt, in ihrem Bauch ist ein Hund begraben, mit dem sie gewiß nicht auf eine sooo lange und gefährliche Reise gehen könne. Es fällt ihr zusehends schwerer, den wirklichen Grund ihres Zögerns zu verschweigen, und auch Trampel, der zunächst so selbstsicher wirkt, hat ein bißchen Angst: vor den Affen im Urwald oder den Eisbären am kalten Polarkreis. Sollten sie zum Trost vielleicht doch ihre Mamapuppe und Papapuppe mitnehmen? Allerdings würden die Puppen die lange Reise bestimmt nicht unbeschadet überstehen, ganz abgesehen davon, daß die Elternpuppen unentwegt versuchen würden, Hampel und Trampel von der viel zu gefährlichen Reise abzubringen. Nach längerer Verhandlung über das Für und Wider beschließen sie gemeinsam, mit ihrer Angst zu fahren, und auch Herr und Frau Schiss sind mit von der Partie. Auf den Fernseher, die Wäscheschleuder und die Bücher (bis auf Alice im Wunderland) wollen sie getrost verzichten. Vor allem aber packen sie die Mamapuppe und die Papapuppe wieder aus, bevor sie sich endlich auf die langersehnte Abenteuerreise begeben.

Ein anspruchsvolles Stück für Kinder, die die Welt mit eigenen Augen und unabhängig von den Eltern entdecken wollen.