Bertolt Brecht
Mutter Courage und ihre Kinder

Bertolt Brecht
© Konrad Reßler/Stadtmuseum München

Eine Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg in 12 Bildern

6 Damen, 19 Herren, zahlreiche Nebenrollen; Doppelbesetzungen möglich

UA: Schauspielhaus Zürich
19.04.1941
Regie: Leopold Lindtberg

Synopse

1949 wurde das von Brecht und seiner Frau Helene Weigel gegründete »Berliner Ensemble« mit Brechts Mutter Courage eröffnet. Das Stück handelt von der Marketenderin Mutter Courage, die mit ihren Kindern durch die Lande zieht und versucht, »ihren Schnitt« am 30jährigen Krieg zu machen. Brechts Parabel zeigt jedoch, »daß die großen Geschäfte in den Kriegen nicht von den kleinen Leuten gemacht werden«. Mutter Courage verliert ihre Kinder durch einen Krieg, den sie selbst gefördert hat. Brecht wollte sichtbar machen, »daß hier ein entsetzlicher Widerspruch bestand, der einen Menschen vernichtete, ein Widerspruch, der gelöst werden konnte, aber nur von der Gesellschaft selbst.«

 

 

 

#HowToBrechtToday

Warum soll ich heute noch Mutter Courage lesen? Welche Bedeutung hat
das Stück heute? Erdmut Wizisla (Leiter Bertolt-Brecht-Archiv) gibt eine
aufschlussreiche Zusammenfassung und Inhaltsangabe und spricht darüber,
was passieren kann, wenn man nichts anderes als Geschäfte und Gewinn
im Kopf hat ...

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