adam johnson nordkorea

Pulitzerpreis in der Kategorie Roman 2013 | Buch des Jahres bei Financial Times,
The Atlantic, Flavorwire, Salon.com, Entertainment Weekly und The Huffington Post

»Ein Autor, der weiß, wie man eine gute Geschichte erzählt ... fantastisch.« Zadie Smith

»Ein Roman mit Suchtfaktor. Mutig und beeindruckend.« David Mitchell

»Pures Gold.« Abraham Verghese


Adam Johnsons kühner Nordkorea-Roman ist ein wahres Feuerwerk der Erzählkunst, eine wahnwitzige Geschichte über Freiheit, Wahrheit und Identität. Er ist ebenso die Geschichte verlorener Unschuld wie Spionagethriller und Liebesroman, bevölkert von eigenwilligen, schrägen Figuren – poetisch, erschütternd und unvergesslich.

 


Pak Jun Do hat noch nie einen Film gesehen, kaum je ein Werbeplakat, er findet es merkwürdig, dass woanders Leute Tiere im Haus halten, und wundert sich über Maschinen, die Geld auswerfen. Er kennt keine Ironie, keine Kunst, keine Mode und keine Magazine. Aufgewachsen im nordkoreanischen Waisenhaus Frohe Zukunft, ist er ein winziges Rädchen im großen Getriebe der absurd-grausamen Herrschaft des »Geliebten Führers« Kim Jong Il. Nur ein falsches Wort kann jeden sofort ins Lager bringen.

Doch mit der Zeit beginnt Jun Do an etwas zu glauben, was stärker ist als Staatstreue: Freundschaft und Liebe. Als er die Schauspielerin Sun Moon trifft, lernt er das bedingungslose Vertrauen in einen anderen Menschen kennen. Und nur dafür lohnt es sich zu überleben.

Pressestimmen zu Das geraubte Leben des Waisen Jun Do

»Er ist von einer Fülle und Wucht, die dem Leser in den Schlaf nachzusteigen beginnt.«

Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung

»Je grotesker die Wirklichkeit als beliebig überschriebenes Drehbuch erscheint, desto tiefer dringt der Roman in die Abgründe eines Systems vor ... Johnsons gesamter Roman ist eine groteske Annäherung an eine Wirklichkeit, deren schlimmste Qualen er nach eigenen Worten habe auslassen müssen.«

Ulrich Baron, Süddeutsche Zeitung

»Johnsons Buch [ist] ein widerständiges, eines, das Nordkorea einen Zerrspiegel vorhält.«

Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»In einer Zeit drohenden Krieges unternimmt der Autor den Versuch einer Verständigung, versetzt sich in die Köpfe der Koreaner hinein und liefert ein Psychogramm der gegenwärtigen Krise, am Beispiel eines Jedermanns: Jun Do klingt wie John Doe, im Englischen der Ausdruck für einen Mann ohne Identität.«

Jan Küveler, WELT am Sonntag

»Das macht den Roman zu einem beeindruckenden Hochseilakt. Trotz aller selbstauferlegten Schwierigkeiten erzählt Johnsons Roman eine große, eine hochspannende Geschichte... Das geraubte Leben des Waisen Jun Do ist also sowohl ein beeindruckender als auch ein höchst lesenswerter Roman.«

Yascha Mounk, ZEIT Online
»Ein kühner und bemerkenswerter Roman.«
Michiko Kakutani, New York Times

»Dieser Roman ist die Aufregung um ihn wert. Ein Pageturner.«

The Washington Post

»Das geraubte Leben des Waisen Jun Do packt den Leser am Arm und zieht ihn fort in eine völlig fremde Welt.«

Florian Gless, stern

»Ein Spannungsroman mit satirischen Zügen.«

Thomas Andre, SPIEGEL ONLINE

»Adam Johnsons kühner Nordkorea- Roman ist ein wahres Feuerwerk der Erzählkunst, eine wahnwitzige Geschichte über Freiheit, Wahrheit und Identität.«

Buch-Magazin 8/2014

Adam Johnson, geboren 1967 in South Dakota, lehrt in Stanford Creative Writing. 2002 erschienen die Short Storys Emporium, 2003 der Roman Parasites like us. Er hat in Magazinen publiziert und zahlreiche Preise und Stipendien erhalten. Für den vorliegenden Roman, der 2013 mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet wurde, reiste Adam Johnson ins abgeschottete Nordkorea.

»Ehrlich gesagt hatte ich das Gefühl, Nordkoreas tatsächliche Schwärze noch etwas verharmlosen zu müssen.«

Zum gesamten Interview mit Adam Johnson »

 

adam johnson
© Tamara Beckwith

Fotos von Adam Johnson aus Nordkorea

 

© Adam Johnson: North Korea Research (flickr)

Ihr Kommentar zu Das geraubte Leben des Waisen Jun Do

(6)
»Der weiß, wie man eine gute Geschichte erzählt.«
Zadie Smith, 29.05.2015
Ein Buch, das einen nicht mehr so leicht loslässt. Nur zu empfehlen!
martin sturzenegger, 10.09.2014
Pak Jun Do, den Namen eines nordkoreanischen Märtyrers, trägt der Waisenjunge mit dem bedeutungslosen Leben, das er bei seiner Arbeit in lichtlosen Tunneln fristet. Aber das Schicksal führt ihn weiter: auf einen Fischkutter übers Meer, nach Japan, nach Texas und zurück nach Pjöngjang - als Entführer, Fischer, Held und Märtyrer zieht er nach und nach sein Leben aus der Masse des nordkoreanischen Arbeitervolkes. Um durch eine Verkettung wilder Zufälle an das Leben eines Anderen zu gelangen - des vielgefürchteten und geachteten Kommandanten Ga, Held seines Landes und Ehemann der wunderschönen Schauspielerin Sun Moon. Doch auch als Held mit dem Luxus einer liebenden Familie und regelmäßigen Mahlzeiten gilt es, weiter zu arbeiten, für das Land und den geliebten Führer Pflichten zu erfüllen, Pläne zu schmieden und große Opfer zu bringen ...
Ein Buch, das in seiner Komposition rund ist. Und eine Geschichte, die ihre Leser vollkommen einsaugt. Als ich das Buch zu lesen begann, war ich einfach interessiert. Als ich die letzte Seite gelesen hatte, hatte ich ein neues Lieblingsbuch. Und als ich im Internet mehr erfahren wollte, erfuhr ich, dass es längst den Pulitzer-Preis 2013 erhalten hatte - zu Recht, wie ich finde. "Das geraubte Leben des Waisen Jun Do" ist zugleich eine gute Geschichte, eine ganz eigene Welt und ein fachmännisch komponiertes Stück Literatur.
Marlene Lindner, Frizz das Magazin Ulm+Umgebung, 03.05.2013
Man muß das Buch nicht anpreisen, man muß einfach 2 Seiten lesen, dann kommt man nicht mehr davon los.
Stefan Leicht, 02.05.2013
Ich freue mich sehr darüber, dass Suhrkamp Nova jetzt auch mit Hardcovern am Start ist!
ChristianHH, 12.03.2013
Ein Roman spannend bis zur letzten Seite, der Mut macht an menschliche Werte zu glauben, der Heiterkeit versprüt aber auch nachdenklich macht.
Anne Bublitz, 19.02.2013