Jan Philipp Reemtsma: Über Arno Schmidt

»Man kann Bücher leider nur einmal zum ersten Mal lesen. Die großen Autoren entschädigen für diese traurige Einmaligkeit dadurch, daß ihre Bücher bei der zweiten und dritten Lektüre sich erst wirklich entfalten.«

Neuerscheinungen

Arno Schmidt: »Eine Bildbiographie« (Film)

Ein Film von Stefanie Ritter über Eine Bildbiographie von Arno Schmidt mit Fanny Esterházy (Herausgeberin), Friedrich Forssman (Buchgestalter), Bernd Rauschenbach und Susanne Fischer von der Arno Schmidt Stiftung.

Kein anderer Schriftsteller war sich der Bedeutung von Bildern für ein Leben so bewusst wie Arno Schmidt. Was also wäre adäquater, als Arno Schmidts Leben mit einer Bildbiographie nachzuzeichnen, die mosaikartig das Panorama einer eigenwilligen Schriftstellerexistenz zusammensetzt.

Für die erste umfangreiche Bildbiographie über Arno Schmidt hat die Herausgeberin Fanny Esterházy in Archiven nachgeforscht und Unbekanntes und Verblüffendes zutage gefördert: Fotos, Zeichnungen, Dokumente aller Art, Bücher und Manuskripte, Notizen und Briefe, Zeitungsartikel, Alltägliches und Kurioses. Ergänzt und erläutert wird das vielfältige Material durch Textpassagen aus Arno Schmidts Werk, Auszüge aus den Tagebüchern von Arno und Alice Schmidt sowie Kommentare von Kollegen und Freunden.

Weitere Videoempfehlung:
Interview mit dem Arno-Schmidt-Übersetzer John Edwin Woods


»Warum sieht denn das so komisch aus?«
Einige Bemerkungen zu Struktur und Inhalt von Zettel’s Traum von Susanne Fischer (PDF) »

 © Fotos und Abbildungen: Arno Schmidt Stiftung, Bargfeld

 

Arno Schmidt

wurde am 18. Januar 1914 in Hamburg geboren. Von 1949 an, als seine Erzählung Leviathan in Buchform erschien, entstanden Romane, Dialoge zur Literatur für den Rundfunk, Essays und biographische Arbeiten, darunter sein Hauptwerk Zettel‘s Traum. Arno Schmidt starb am 3. Juni 1979 in Celle. Zwei Jahre nach seinem Tod gründeten seine Frau Alice und Jan Philipp Reemtsma die Arno Schmidt Stiftung.