Amos Oz

Amos Oz
© Jürgen Bauer

Amos Oz wurde am 4. Mai 1939 in Jerusalem geboren. 1954 trat er dem Kibbuz Chulda bei und nahm den Namen Oz an, der auf Hebräisch Kraft, Stärke bedeutet. Seit dem 6-Tage Krieg ist er in der israelischen Friedensbewegung aktiv und befürwortet eine Zwei-Staaten-Bildung im israelisch-palästinensichen Konflikt. Er ist Mitbegründer und herausragender Vertreter der seit 1977 bestehenden Friedensbewegung Schalom achschaw (Peace now). Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet (Friedenspreis der Deutschen Buchhandels 1992, Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main 2005, Siegfried Lenz Preis 2014). Eine Geschichte von Liebe und Finsternis wurde in alle Weltsprachen ...

Amos Oz wurde am 4. Mai 1939 in Jerusalem geboren. 1954 trat er dem Kibbuz Chulda bei und nahm den Namen Oz an, der auf Hebräisch Kraft, Stärke bedeutet. Seit dem 6-Tage Krieg ist er in der israelischen Friedensbewegung aktiv und befürwortet eine Zwei-Staaten-Bildung im israelisch-palästinensichen Konflikt. Er ist Mitbegründer und herausragender Vertreter der seit 1977 bestehenden Friedensbewegung Schalom achschaw (Peace now). Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet (Friedenspreis der Deutschen Buchhandels 1992, Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main 2005, Siegfried Lenz Preis 2014). Eine Geschichte von Liebe und Finsternis wurde in alle Weltsprachen übersetzt und 2016 als Film adaptiert.

Alle Kommentare

Lieber Amos Oz wie wunderschön Sie entdeckt zu haben. Ich lese gerade 'Mein Michael' und bin ganz überwältigt von diesem Roman, mal könnte ich weinen dann lachen. Oft erkenne ich Ähnlichkeiten von Michael mit mir oder die Einsamkeiten in Beziehungen - wie sie mir auch begegnen. Wie froh ich bin, das ich noch einiges von Ihnen entdecken kann. Vielen Dank und alles, alles Gute für Sie.
Mit herzlichen Grüßen Christoph Schneckenaichner
Christoph Schneckenaichner, 03.11.2011
An Amos Oz:
Voller Begeisterung und Hingabe habe ich "die Geschichte von Liebe und Finsternis" gelesen, ebenso den perfekten Frieden. Als ich "Mein Michael" voll Vorfreude zu lesen begann war die Enttäuschung ungeheuer. Die Übersetzung der beiden anderen Bücher ist so wunderbar und gibt die Feinheiten der hebräischen Sprache so glänzend wieder, das "Mein Michael", aus dem Englischen übersetzt, sich wie das Buch eines anderen Autors liest.
Es wäre für alle deutschen Leser ein grosser Gewinn wenn Amos Oz Bücher direkt aus dem Hebräischen übersetzt würden und möglichst von Frau Achlama.
Christel Müller, 30.11.2009

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