Christa Wolf

Christa Wolf
© Susanne Schleyer

Christa Wolf ist am 01. Dezember 2011 im Alter von 82 Jahren in Berlin verstorben.
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Christa Wolf, geboren 1929 in Landsberg/Warthe (Gorzów Wielkopolski), lebte in Berlin und Woserin, Mecklenburg-Vorpommern. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen, darunter dem Georg-Büchner-Preis, dem Thomas Mann Preis und dem Uwe-Johnson-Preis, ausgezeichnet. Sie verstarb 2011 in Berlin.

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Pressestimmen

»Und herausgekommen ist dabei eine gigantische, facettenreiche Lebensbeichte, eingebettet in jenes Jahrhundert, das das Ihre war ... kunstvoll verwoben, kontrastreich gegliedert, unter wechselnder Beleuchtung angestrahlt bietet sich das Mosaik dar, das jetzt vor uns liegt. Ein Zeugnis von Triumph des ordnenden Geistes über das Chaos der Gefühle.«

Tilman Krause, Die Welt

»Es ist das radikale Bekenntnisbuch einer Schriftstellerin, die einst die bedeutendste Autorin der DDR gewesen ist, ein Buch der Suche und des Abschiedsnehmens, ein kämpferisches Buch, ein Buch über die Kämpfe des letzten Jahrhunderts, ein Buch der Verzweiflung ... Sie hat nicht aufgehört nach ihrer Variante der Wahrheit zu suchen. Dieses Buch ist das kalifornische Monument dieser Suche.«

Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»So erfrischend selbstironisch wie in Stadt der Engel war Christa Wolf wohl noch nie. Stadt der Engel, der lang erwartete neue Roman der 81-jährigen Ost-Berliner Autorin, ist vieles: ein Buch der Erinnerung und des Abschieds. Eine waghalsige, in zehnjähriger Schreibarbeit entstandene, atemberaubende Selbstbefragung, ja Lebensbeichte. So ungeschützt präsentierte sich Christa Wolf noch nie. ›Jede Zeile, die ich jetzt noch schreibe, wird gegen mich verwendet werden.‹«

Oliver Pfohlmann, Der Tagesspiegel

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mit ihr geht eine nachdenkliche Stimme unseres Jahrhunderts.
Eine Wortsuchende im Gespür menschlichen Lebens und der gesellschaftlichen Situation des Individuums (also des Unteilbaren) im geteilten Schicksal deutschen Nachkriegslebens. Ausgelotet von ihr - wie nirgends sonst - die psychiologischen Grundlagen gesellschaftlichen Stillhaltens in der faschistischen Diktatur.
In ihrer Lebenssehnsucht auf der Suche nach einer wirklichen, möglichen Verbindung und Verwirklichung persönlicher Lebensträume mit den gesellschaftlichen Bedingungen ihres Landes und seines großen Spiegelbruders.
Dabei immer wieder eine großartig Beschreibende kleinster Details dieser Welt und dem in Worte gesetzten Ausdruck für die Lust am Stoff 'Leben'
Ansgar Book, 01.12.2011

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