Marion Poschmann

Marion Poschmann
© Jürgen Bauer

Marion Poschmann, 1969 in Essen geboren, studierte Germanistik und Slawistik und lebt heute in Berlin. Für ihre Prosa und Lyrik wurde sie vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erhielt sie den Peter-Huchel- Preis und den Ernst-Meister-Preis für Lyrik; ihr Roman Die Sonnenposition stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und gewann den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2013.

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Auf Seite 87, »Mondbetrachtungspavillon«, schneide ich heraus, stelle um und füge das »mir« hinzu:

Ach Mond, schöner Schein,
wem gleicht dieser Raum, den du
ungefragt mir füllst?

Im Original kursiv gedruckt. Ich müsste ihr mailen, ohne das »mir« sind es nur 16 Silben, ich schenke es dir. Und, hat das Kursive Bedeutung, markiert es ein Zitat, und wenn ja, von wem?

Aber auch dem Mond kann ich nicht mailen, wenn er, ungefragt, sein Licht in das Schlafzimmer wirft. Mich nicht schlafen lässt.

Die Jalousie wird nicht helfen; ich weiß, dass er dort draussen ist, mir auflauert, mit seinem Vollmondlicht.

Mein Bruder, Physiker, berichtigt mich. Es ist nicht das Licht. Es ist seine Anziehungskraft. Nein, die siehst du nicht. Aber du kannst sie posten.
Geza Törö, 17.03.2016

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