Nelly Sachs

Nelly Sachs

Am 10. Dezember 1891 wurde Nelly Sachs in Berlin geboren. 1965 erhielt sie den Friedenspreis des deutschen Buchhandels, ein Jahr später den Nobelpreis für Literatur. Nelly Sachs starb am 12. Mai 1970 in Stockholm.

»Ihr lyrisches und dramatisches Werk gehört jetzt zu den großen Klagen der Literatur, aber das Gefühl der Trauer, welches sie inspirierte, ist frei von Haß und verleiht dem Leiden der Menschheit Größe. Wir ehren Sie heute als Trägerin einer Botschaft des Trostes, die all jenen gilt, die am Schicksal der Menschheit verzweifeln.« Ingvar Andersson, Laudatio Verleihung des Nobelpreises

»Unter Schmerzen zu altern«, schrieb Olof ...

Am 10. Dezember 1891 wurde Nelly Sachs in Berlin geboren. 1965 erhielt sie den Friedenspreis des deutschen Buchhandels, ein Jahr später den Nobelpreis für Literatur. Nelly Sachs starb am 12. Mai 1970 in Stockholm.

 »Ihr lyrisches und dramatisches Werk gehört jetzt zu den großen Klagen der Literatur, aber das Gefühl der Trauer, welches sie inspirierte, ist frei von Haß und verleiht dem Leiden der Menschheit Größe. Wir ehren Sie heute als Trägerin einer Botschaft des Trostes, die all jenen gilt, die am Schicksal der Menschheit verzweifeln.«  Ingvar Andersson, Laudatio Verleihung des Nobelpreises  

»Unter Schmerzen zu altern«, schrieb Olof Lagercrantz in seinem Nachruf auf Nelly Sachs, »und zu zerschellen am Übermaß an Leid wird eine Erfahrung für immer mehr Menschen. Das bedeutet, daß Nelly Sachs zu den Dichtern gehört, die wir in Zukunft am allermeisten brauchen.«

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Pressestimmen

»Behütet und romantisch verspielt - das war die Berliner Welt, aus der die Shoah die Schriftstellerin Nelly Sachs (1891-1970) brutal herausriss. Dem schrecklichen Leid und Wahnsinn ausgesetzt, der die Dichterin auch persönlich bedrohte, rang sie dieser Fassungslosigkeit ihre Gedichte und Texte ab. Es ist gut, dass die neue Bildbiografie und die begleitende Wanderausstellung (demnächst in Zürich und Dortmund) diesen bitteren Lebenskontext der großen Dichterin mit viel neuem Material anschaulich machen.«

Gotthard Fuchs, Christ in der Gegenwart

»... Die Bildbiographie ist ein Schmuckstück für sich. Auf dem sorgfältig ausgewählten Papier wurde im Layout viel Luft gelassen, damit das Auge, wie in den Räumen der Ausstellung, auf den Seiten wandern und entdecken kann. Ausführliche Kapitel zu Nelly Sachs und Aris Fioretos werden von zahlreichen Abbildungen begleitet. ... Diese Publikation ist liebevolöl arrangiert und allen VerehrerInnen von Nelly Sachs wärmstens empfohlen.«

Judith Meisner, jüdisches berlin (auch Aviva zur Verfügung gestellt) Mai 2010

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