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Für mich ist "Der Eisvogel" nach wie vor sein beeindruckendster Roman. Ich habe mich damals nur über die teilweise unsachliche Kritik gewundert. Es ist doch vollkommen absurd, einem Autor zu unterstellen, er sei politisch rechts, weil sein Roman im rechten Milieu spielt (das gleiche Schicksal wie der Roman "Bauchschmerzen" von Gottschalk im letzten Jahr). Ich freue mich für Tellkamp, dass seine Werke heute angemessen gewürdigt werden.
Gerd Neumann, 20.01.2010



