Walter Benjamin

Walter Benjamin
© Suhrkamp Verlag

1892
Walter Benjamin wird am 15. Juli als erstes von drei Kindern in Berlin geboren

1902-1905
Besuch der Kaiser-Friedrich-Schule (gymnasialer Zweig) in Berlin Charlottenburg

1905-1906
Aufenthalt im Landerziehungsheim in Haubinda, Schüler Gustav Wynekens

1912
Abitur an der Kaiser-Friedrich-Schule

1912-1913
Studium der Philosophie in Freiburg im Breisgau, München und Berlin, daneben deutsche Literatur und Psychologie

1913
Erste Paris-Reise

1914
Selbstmord des Freundes Fritz Heinle

1915
Bruch mit seinem Lehrer Gustav Wyneken, Bekanntschaft ...

1892
Walter Benjamin wird am 15. Juli als erstes von drei Kindern in Berlin geboren

1902-1905
Besuch der Kaiser-Friedrich-Schule (gymnasialer Zweig) in Berlin Charlottenburg

1905-1906
Aufenthalt im Landerziehungsheim in Haubinda, Schüler Gustav Wynekens

1912
Abitur an der Kaiser-Friedrich-Schule

1912-1913
Studium der Philosophie in Freiburg im Breisgau, München und Berlin, daneben deutsche Literatur und Psychologie

1913
Erste Paris-Reise

1914
Selbstmord des Freundes Fritz Heinle

1915
Bruch mit seinem Lehrer Gustav Wyneken, Bekanntschaft mit Gershom Scholem und Werner Kraft

1916
Arbeit an dem Aufsatz Über Sprache überhaupt und über die Sprache des Menschen

1917
Heirat mit Dora Sophie Kellner, Studium in Bern

1918
Geburt des Sohnes Stefan, Bekanntschaft mit Ernst Bloch

1919
Promotion in Bern bei Richard Herbertz mit einer Arbeit über den »Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik«, Rückkehr nach Berlin

1921
Zeitschriftenprojekt »Angelus Novus«

1923
Bekanntschaft mit Siegfried Kracauer und Theodor W. Adorno

1924 Der Essay über Goethes Wahlverwandtschaften erscheint in den von Hugo von Hofmannsthal herausgegebenen Neuen Deutschen Blättern, mehrmonatige Reise nach Capri, lernt Asja Lacis kennen, Bekanntschaft mit Bertolt Brecht

1925
Der Versuch, sich mit der Arbeit »Ursprung des deutschen Trauerspiels« an der Frankfurter Universität zu habilitieren, scheitert, Benjamin wird nahegelegt, sein Gesuch zurückzuziehen

1925-1926
Mehrmonatige Reise nach Moskau

1926
Zusammen mit Franz Hessel Übersetzung Prousts, Beginn der journalistischen Tätigkeit für Die Frankfurter Zeitung und Die literarische Welt

1927
Rundfunkdebüt, Beginn der Arbeit am »Passagen-Werk«

1928
Im Berliner Verlag Ernst Rowohlt erscheinen die Einbahnstraße und Ursprung des deutschen Trauerspiels

1930
Scheidung, Plan der Zeitschrift »Krise und Kritik«

1932
Selbstmordabsichten, Aufenthalt auf Ibiza, Arbeit an der Berliner Chronik und der Berliner Kindheit um neunzehnhundert

1933
Verläßt im März Deutschland, Beginn des Exils

1934
Längere Aufenthalte bei Brecht in Svendborg/Dänemark, Wiederaufnahme der Passagen-Arbeit

1936
Die Briefanthologie Deutsche Menschen erscheint unter dem Pseudonym Detlef Holz in der Schweiz

1938
Letzter Aufenthalt bei Brecht in Dänemark, Abschluß von Das Paris des Second Empire bei Baudelaire

1939
Ausbürgerung, lnternierung im Lager in der Nähe von Nevers

1940
Thesen Über den Begriff der Geschichte, Benjamins Versuch, über die Pyrenäen zu fliehen, scheitert, Selbstmord am 26.9.1940 in Port Bou.

Zuletzt erschienen

Verwandte Titel

 

Kommentieren