1923
Wislawa Szymborska wird am 2. Juli in Bnin, heute ein Stadtteil von Kórnik, bei Posen geboren.
1931
Umzug mit ihrer Familie nach Krakau.
1945
Literarisches Debüt in der Wochenbeilage der Tageszeitung
Dziennik Polski mit dem Gedicht "Szukam slowa" ("Ich suche das Wort").
1945-48
Studium an der Jagellonica-Universität in Krakau. Szymborska studiert polnische Literatur und Soziologie.
1948
Vorlage ihres ersten Gedichtbands, der nicht erscheint.
1952
Der zweite Gedichtband
Dlatego zyjemi (
Deshalb leben wir) findet die Zustimmung der Behörden und wird ...
1923
Wislawa Szymborska wird am 2. Juli in Bnin, heute ein Stadtteil von Kórnik, bei Posen geboren.
1931
Umzug mit ihrer Familie nach Krakau.
1945
Literarisches Debüt in der Wochenbeilage der Tageszeitung Dziennik Polski mit dem Gedicht "Szukam slowa" ("Ich suche das Wort").
1945-48
Studium an der Jagellonica-Universität in Krakau. Szymborska studiert polnische Literatur und Soziologie.
1948
Vorlage ihres ersten Gedichtbands, der nicht erscheint.
1952
Der zweite Gedichtband Dlatego zyjemi (Deshalb leben wir) findet die Zustimmung der Behörden und wird veröffentlicht.
1953-1981
Ständige Mitarbeit in der wöchentlich erscheinenden Zeitschrift Zycie Literackie (Literarisches Leben). Hier beantwortet sie Leserbriefe und veröffentlicht unter der Rubrik "Keine Pflichtlektüre" Rezensionen zu unterschiedlichen Bereichen, wie Gartenbau, Tourismus, Kochen, Hexerei, Kunstgeschichte und Literatur.
1954
Literaturpreis der Stadt Krakau.
Veröffentlichung des Gedichtbandes Pytanie zadawane sobie (Fragen, die ich mir stelle).
1957
Literarischer Durchbruch mit dem Sammelband Wolanie do Yeti (Rufe an Yeti). Die hier eingeleitete Entwicklung setzt sich später in dem Band Sól (Salz, 1962) weiter fort.
1963
Preis des polnischen Kultusministeriums.
1982
Übersetzung von Fragmenten aus dem Werk des französischen Barockdichters Théodore Agrippa d'Aubigné.
1980-1990
Unter dem Pseudonym Stanczykowa Mitarbeit in der polnischen Samizdat-Publikation Arka und der Exilzeitschrift Kultura, die in Paris erscheint.
1990
Siegmund-Kallenbach-Preis.
1991
Goethe-Preis der Stadt Frankfurt.
1995
Herder-Preis der Hamburger Alfred-Toepfer-Stiftung F.V.S.
Verleihung des Ehrendoktorats der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen.
1996
Nobelpreis für Literatur.
Preis des Polnischen PEN-Clubs.
1997
Ehrung durch die Stadt Frankfurt in einer Matinee im Kaisersaal.
2000
Karl Dedecius, der deutschen Übersetzer von Szymborskas Poesie, erhält die Goetheplakette der Stadt Frankfurt als Auszeichnung für seine Übersetzungsleistung.