Chantal Mouffe
Agonistik - Die Welt politisch denken

Aus dem Englischen von Richard Barth
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Erschienen: 19.05.2014
edition suhrkamp 2677, Broschur, 214 Seiten
ISBN: 978-3-518-12677-6
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Die SPD wirbt mit »Das Wir entscheidet«, die CDU mit »Gemeinsam erfolgreich« – die Wahlplakate unterstreichen, wie politischer Wettbewerb heute meist aussieht: konsensorientiert und ohne klare Alternativen. Der Ansatz Chantal Mouffes zielt in die entgegengesetzte Richtung: Der agonistische Wettstreit der Ideen ist ein fundamentaler Bestandteil des Politischen. Daher plädiert Mouffe für einen radikalen Pluralismus: Wir müssen sicherstellen, dass unterschiedliche Modelle präsentiert und diskutiert werden können – und zwar auf der nationalen, der europäischen und der globalen Ebene. Was das konkret bedeutet und welche Lehren die Linke daraus ziehen muss, erläutert die Politikwissenschaftlerin im Nachfolgeband zu ihrem vielbeachteten Buch Über das Politische.

Pressestimmen

»Die Mahnung von Chantal Mouffe, vor lauter Sachzwängen und Konsensdruck nicht das Wesen des Politischen zu vergessen, gehört gegenwärtig zu den wichtigsten intellektuellen Einsätzen, um die Krise der repräsentativen Demokratie zu bewältigen.«

Leander Scholz, Deutschlandfunk

»Mouffes Buch steckt voller spannender Ideen.«

Deutschlandradio Kultur
»Chantal Mouffe ist eine der wichtigen Stimmen der linken Theoriebildung.«
taz. die tageszeitung

» ... Mouffes Band stellt aktuelle und kluge theoretische Überlegungen bereit.«

Karen van den Berg, Zeitschrift für Kulturmanagement

»Auf dem Weg von der Frage nach der Bedeutung von agnostischer Politik, dem Entwurf einer multipolaren Welt, einem Blick auf Europa, auf radikale Politik und schließlich mit ihren Ausführungen zum radikalen Potential von Kunst, macht die Autorin dieser gedankenschweren und rhetorikstarken Essays einen intellektuellen Rundumschlag.«

fixpoetry

»Mouffes erfrischend direkt und klar geschriebenes Buch ist ein Plädoyer für mehr radikale Politik.«

Ingo Arend, literaturkritik.de Dezember 2014

Kommentare

»Auf dem Weg von der Frage nach der Bedeutung von agonistischer Politik, dem Entwurf einer multipolaren Welt, einem Blick auf Europa, auf radikale Politik und schließlich mit ihren Ausführungen zum radikalen Potential von Kunst, macht die Autorin dieser gedankenschweren und rhetorikstarken Essays einen intellektuellen Rundumschlag. Sie bietet uns eine Perspektive auf die Welt, die zum Denken anregt und Hoffnung gibt, in einer Zeit, in der fruchtbare Systemkritik endlich nicht mehr leere Hülse, sondern greifbare Realität zu werden scheint.«
Kevin Junk, fixpoetry.com, 21.10.2014

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