Richard Münch
Akademischer Kapitalismus - Über die politische Ökonomie der Hochschulreform
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D: 18,00 €
A: 18,50 €
CH: 25,90 sFr
Erschienen: 23.05.2011
edition suhrkamp 2633, Broschur, 459 Seiten
ISBN: 978-3-518-12633-2
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Akademischer Kapitalismus - Über die politische Ökonomie der Hochschulreform, ist ein sehr interessantes Buch, das auf sehr anschaulich weise aufzeigt, wie ein verengter Ökonomiebegriff, wie er leider zur Zeit von unwissenden genutzt wird, die Welt unter ein Regime von Kennziffern stellt und Qualität mißt die so nicht existiert. das Buch zeigt auf das Ökonomie ohne rückgriff in andere Gesellschaftswissenschaften nicht existieren kann und das eine verengter Marktbegriff nur ins Chaos führen kann.
Dem gegen über steht eine Ökonomie die sich eingebettet in die Systemtheorie auf den langfristigen erfolg ausgerichtet ist, wie zum Beispiel das Sankt Gallener Model. Unabhänig davon leidet die gesellschaftliche Entwicklung wie es Richard Münch darstellt unter dem verkürzten Ökonomischen Model, das gemeinhin unter "Neoliberalismus" bezeichnet wird. Gerade die Finanzkrise und ihre weiterentwicklung zur Staatskrise im Jahr 2011 zeigt die Grenzen dieses Paradigmas auf.
Das bewundernswerte an Münch ist wie er sehr gut sichtbar macht das die Schaffung von Pseudomärkten und die adaption von Ökonmoischen Steuerungsprozessen für primäre Verwaltungsprozesse bzw. Wissenschaftsprozesse die Begriffe des Markt und des damit im Zusammenhang stehenden konkurrenzbegriffs in absurde geführt werden.
Märkte sind wichtig und haben klare Aufgaben sie sind aber nicht selbstzweck und sie müssen eingebettet sein in ein klares Ordnungssystem wie die Ordoliberale Freiburger Schule.
Dem gegen über steht eine Ökonomie die sich eingebettet in die Systemtheorie auf den langfristigen erfolg ausgerichtet ist, wie zum Beispiel das Sankt Gallener Model. Unabhänig davon leidet die gesellschaftliche Entwicklung wie es Richard Münch darstellt unter dem verkürzten Ökonomischen Model, das gemeinhin unter "Neoliberalismus" bezeichnet wird. Gerade die Finanzkrise und ihre weiterentwicklung zur Staatskrise im Jahr 2011 zeigt die Grenzen dieses Paradigmas auf.
Das bewundernswerte an Münch ist wie er sehr gut sichtbar macht das die Schaffung von Pseudomärkten und die adaption von Ökonmoischen Steuerungsprozessen für primäre Verwaltungsprozesse bzw. Wissenschaftsprozesse die Begriffe des Markt und des damit im Zusammenhang stehenden konkurrenzbegriffs in absurde geführt werden.
Märkte sind wichtig und haben klare Aufgaben sie sind aber nicht selbstzweck und sie müssen eingebettet sein in ein klares Ordnungssystem wie die Ordoliberale Freiburger Schule.
Reiner Girstl, 15.08.2011






