Hans Magnus Enzensberger
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Mit vielen Bildern, Fadenheftung und Leseband
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Erschienen: 13.12.2010
Gebunden, 336 Seiten
ISBN: 978-3-518-42210-6

»Hans Magnus Enzensbergers furioser Doppelschlag: Ein Buch über seine größten Flops und eines über die wilden Funken seines Denkens.«

Florian Illies, Zeit online

 

Inhalt

»Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende.« (Hans Magnus Enzensberger)

Worum geht es in diesem »Album«? »Wir haben es nicht mit einem Tagebuch zu tun«, wird am Anfang des Bandes festgestellt. Aber womit dann? Mit einem Kuddelmuddel, einem Sudelbuch, einem Capriccio, einem Scrap-Book vielleicht. Oder handelt es sich einfach um eine Wundertüte, gefüllt mit Meditationen, sonderbaren Bildern, offenen Briefen, geheimen Depeschen, Rätseln, Spielen, Zitaten, Gedichten, Essays und Kassikern? Selber schuld, wer sich vor der Elektronik duckt wie das Kaninchen vor der Schlange, sagt Enzensberger. Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende. Könnte es nicht noch besser werden, lässiger, ehrgeiziger, schöner, weniger langweilig? Und so mag es dem Leser mit diesem extravaganten Buch ergehen wie im Mythos oder im Märchen: Aus zerstreuten Gliedern wird zuletzt wieder – ein Ganzes.

Wer in diesem Buch blättert, wird ökonomische Seitenblicke finden neben politischer Polemik, eine Dosis Mathematik ebensogut wie Gebrauchsanweisungen für Poesiemaschinen, und vieles mehr – das alles organisiert nach den wilden Gesetzen des menschlichen Gehirns, opulent inszeniert von Franz Greno, undiszipliniert (aber nicht chaotisch); farbig (aber nicht buntscheckig); vielgestaltig (aber nicht beliebig).

Pressestimmen

»Lustvoll zeigt der Zettelkastenteufel Hans-Magnus Enzensberger auf jeder Seite seine Zunge. Sehr wirr, das alles, aber auch wohltuend. Der Meister, der nicht vom Himmel und schon gar nicht auf den Kopf fiel, ist glücklicherweise dann doch mehr ein genialer Messie als ein Messias.«

Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung

»Schwarz und weiß. Beides ein Vergnügen. Und beides er: treulos, was Ideologien und literarische Traditionen angeht, fest und treu in dem, was Erkenntnis und Abwechslung verspricht.«

Volker Hage, Der Spiegel 51/2010

»Der mit großer Sorgfalt von Franz Greno arrangierte und mit edlem ›holzfreien, alterungsbeständigem Werkdruckpapier‹ ausgestattete Band vermittelt zunächst mit seiner Anzahl an unterschiedlichen Schriften und Schriftgrößen den Eindruck eines Sammelsuriums...Aber wer darin liest, erkennt dann doch eine gewisse Ordnung: Die Beiträge...sind thematisch geordnet.«

Ronald Meyer-Arlt, Hannoversche Allgemeine

»Ein Buch gemacht für den Preis fürs ›Schönste Buch des Jahres‹.«

Arno Widmann, Frankfurter Rundschau

»Ein wunderschön gestalteter Band voller Zitate, Briefe, Essays, Aufsätze, Gedichte, Gespräche und neuerlicher Zitate.«

Georg M. Oswald, Die Welt

»Dieses Buch ist ein Sammelsurium, ein Kaleidoskop und eine Ablage, ein Schabernack und eine Schlaumeierei, ein Füllhorn und ein Fundbüro, ein ›Aber hallo!‹ und ein ›Na und?‹. Es ist ein Protest gegen Nützlichkeitserwägungen, Heilsversprechen und Zukunftsängste, eine Übung in Schwerelosigkeit und ein Kassiber für ketzerische Gedanken, weil alle anderen langweilig sind. Nicht einer, sondern Hunderte von Umwegen. Ein Aufschlag- statt ein Nachschlagewerk.«

Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Hans Magnus Enzensberger ist immer für eine Überraschung gut. … Sein neues Buch ist wohl das abenteuerlichste …, ein Sonderfall in der Enzensberger`schen Buchwelt, eine bibliophile Rarität zudem und deshalb aller Beachtung wert.«

Michael Braun, Kölner Stadt-Anzeiger Magazin

»Hans Magnus Enzensberger hat seinen Zettelkasten ausgeleert und der geniale Buchgestalter Franz Greno, offenbar ein mindestens genauso verspielter, wenig ordnungsliebender Mensch wie Enzensberger, hat daraus ein Buch wie eine bewusstseinserweiternde Droge gemacht.«

Peter Laudenbauch, tip Berlin Nr. 3/2011

Kommentare

Ein geniales Buch von einem Kreativen für kreative Menschen. Kein Inhaltsverzeichnis - super. Jede Seite überrascht auf ihre spezielle - Enzenbergers Art.
Ulrich H. Rose, 08.02.2012

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