Tuvia Tenenbom
Allein unter Amerikanern - Eine Entdeckungsreise

Mit Fotos von Isi Tenenbom. Aus dem amerikanischen Englisch von Michael Adrian
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Erschienen: 10.10.2016
suhrkamp taschenbuch 4734, Klappenbroschur, 463 Seiten
ISBN: 978-3-518-46734-3
Auch als eBook erhältlich

Spiegel Bestseller Paperback

 

 

Unterwegs im Land der Unfreien und der Heimat der Furchtsamen


Seit über drei Jahrzehnten lebt Tuvia Tenenbom in New York. Als er sich 2015 für seine neue Großreportage erstmals auf eine Reise quer durch die USA begab, ahnte er nicht, was ihn erwarten würde: »Ich hätte nie gedacht, dass die Vereinigten Staaten so völlig anders sind, als ich immer angenommen hatte. Lange Jahre war ich überzeugt, dass ich sie ziemlich gut kennen würde. Aber ich bin mir da nicht mehr so sicher. Erst jetzt entdecke ich so nach und nach das wahre Amerika, Stück für Stück, Mensch für Mensch, Staat für Staat.«
Tenenbom reiste von Florida bis nach Alaska, von Alabama bis nach Hawaii, vom Deep South und Bible Belt bis an die Großen Seen und die Westküste, sprach mit Politikern und Predigern, mit Evangelikalen, Mormonen und Quäkern, mit Rednecks und Waff ennarren, Kriminellen und Gefängnisinsassen, mit Indianern und Countrymusikern, Antisemiten und Zionisten, mit Obdachlosen und Superreichen und vielen, vielen mehr.
Die USA rühmen sich, »das Land der Freien und die Heimat der Tapferen« zu sein. Das wahre Amerika jedoch, so Tenenboms bestürzende Erkenntnis, ist weder frei noch tapfer, sondern ängstlich darauf bedacht, alle Freiheiten einzuschränken. Es ist in sich zutiefst gespalten, rassistisch und hasserfüllt. »Kann sich die Menschheit auf die USA verlassen? Ich würde es nicht tun.«

Pressestimmen

»Abwechselnd unterhaltsam und bestürzend.«

Alan Posener, Die Welt

»Bissig, witzig, beunruhigend und wichtig ... Tenenbom hat einmal mehr ein Buch geschrieben, das man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann.«

Melanie Phillips, The Jerusalem Post

»Ein typischer Tenebom: politisch unkorrekt, aber informativ, bissig und Zwietracht säend, aber äußerst unterhaltsam. Kein harmloser Reiseführer eben.«

Bea Sommersguter, ORF

»Tenenbom polemisiert, ist streitlustig, dabei aber nie arrogant. Dass trotzdem die eine oder andere Situation eskaliert, mag nicht verwundern.«

Benjamin Moldenhauer, SPIEGEL ONLINE

»Nach der Lektüre dieses Buches kann es nicht mehr überraschen, dass Donald Trump die Wahl gewonnen hat.«

wb, Stuttgarter Zeitung

»Von Tuvia Tenenboms drei Büchern ist dies das Beste: differenziert und erschreckend zugleich … ein ebenso unterhaltsames wie authentisches Buch.«

Sebastian Engelbrecht, Deutschlandradio Kultur

»... ein leichtes Buch, ein gelockerter Schreibstil, dialogisch, selbstkritisch, aber den Blick auch kritisch auf andere gerichtet.«

Wolf Senff, titel-kulturmagazin.net

»Unglaublich lustig, unterhaltsam, aufklärerisch und manchmal böse … Humorunbegabte und Amerikafans dürften sich über ein Buch wie dieses ärgern, aber hey: Manchmal tut es weh, in den Spiegel zu blicken. Allein unter Amerikanern ist ein literarischer Roadtrip, der die Konfliktlinien offenlegt. Jedes Land hat seine Lügen.«

Thomas Andre, Hamburger Abendblatt

»Dieser Abenteuertrip ist nicht nur unterhaltsam erzählt, sondern lehrreich.«

Gabi Eisenack, Nürnberger Zeitung

»Rüde, respektlos und scharfzüngig – Tenenboms fesselndes Buch soll Amerikas Selbstgefälligkeit zertrümmern. Wer die USA einmal aus der Perspektive eines Außenstehenden sehen möchte, findet in Tenenbom einen ernüchternden Reiseleiter.«

Publishers Weekly

»Tuvia Tenenbom interessiert sich nicht für Oberflächen. Er will hinter die Dinge schauen, wissen, was die Menschen wirklich denken. Und warum. Vermeintlich harmlos plaudernd, kommt er so einem Amerika nahe, das in den Nachrichten ebensowenig stattfindet wie in länglichen Reisedokus.«

Steffen Könau, Mitteldeutsche Zeitung

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