Tuvia Tenenbom
Allein unter Flüchtlingen

Mit Fotos von Isi Tenenbom. Aus dem amerikanischen Englisch von Michael Adrian und Bettina Engels
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Erschienen: 06.03.2017
suhrkamp taschenbuch 4758, Klappenbroschur, 234 Seiten
ISBN: 978-3-518-46758-9
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Seit Herbst 2015, als zahlreiche Flüchtlinge nach Deutschland kamen, hat sich das Land grundlegend verändert. Viele erleben die Migrationsbewegung als eine Zäsur, deren Folgen noch längst nicht abzusehen sind. Um zu verstehen, was da in den letzten Monaten eigentlich genau passiert ist, ist Tuvia Tenenbom einmal mehr kreuz und quer durch die Republik gereist. Er wollte wissen, was die wahren Gründe der »Willkommenskultur« waren, warum Deutschland ein großes Herz gezeigt, aber immer noch keinen Plan hat, und wie es hier eigentlich um die Meinungsfreiheit bestellt ist. Seinen Gesprächspartnern – seien es Gregor Gysi, Volker Beck oder Kardinal Reinhard Marx, seien es Frauke Petry von der AfD, Pegida-Gründer Lutz Bachmann oder der geistige Führer der neuen Rechten Götz Kubitschek, seien es Akif Pirinçci oder Jürgen Todenhöfer – hat er unbequeme Fragen gestellt. Die Erkenntnisse, die er dabei gewonnen hat, sind mindestens ebenso verstörend wie seine Besuche in den Flüchtlingslagern, wo er von beschämenden Zuständen berichtet, deren Auswirkungen nicht nur individuell verheerend sind, sondern in nicht allzu ferner Zukunft die gesamte deutsche Gesellschaft betreffen werden.

Tuvia Tenenboms provokante, streitbare Großreportage über die neue deutsche Wirklichkeit ist ebenso aufrüttelnd wie erschütternd – und ein Appell zum Umdenken und offenen Diskurs.

Aus dem Buch

»So wie ich die Geschichte der Flüchtlinge in Deutschland erlebe, lässt sie sich in vier Worten zusammenfassen: ›Liebt mich! Helft mir!‹ Zwei Völker, das deutsche und das arabische, bitten uns, sie zu lieben und ihnen zu helfen. Ist das nicht eine traurige Geschichte?«

Pressestimmen

»Tenenbom verfasst Streitschriften im besten Sinne. So auch seine neue Reportage Allein unter Flüchtlingen.«

Stefan Berkholz, Der Tagesspiegel

»Hier schreibt ein Mensch, der sich nicht mit vorgegebenen Sichtweisen und Sprachregelungen abspeisen lässt – und dabei seinen Humor behält.«

Sebastian Hammelehle, SPIEGEL ONLINE

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