Tuvia Tenenbom
Allein unter Flüchtlingen

Mit Fotos von Isi Tenenbom. Aus dem amerikanischen Englisch von Michael Adrian und Bettina Engels
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D: 13,95 €
A: 14,40 €
CH: 20,50 sFr

Erschienen: 06.03.2017
suhrkamp taschenbuch 4758, Klappenbroschur, 234 Seiten
ISBN: 978-3-518-46758-9
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Seit Herbst 2015, als zahlreiche Flüchtlinge nach Deutschland kamen, hat sich das Land grundlegend verändert. Viele erleben die Migrationsbewegung als eine Zäsur, deren Folgen noch längst nicht abzusehen sind. Um zu verstehen, was da in den letzten Monaten eigentlich genau passiert ist, ist Tuvia Tenenbom einmal mehr kreuz und quer durch die Republik gereist. Er wollte wissen, was die wahren Gründe der »Willkommenskultur« waren, warum Deutschland ein großes Herz gezeigt, aber immer noch keinen Plan hat, und wie es hier eigentlich um die Meinungsfreiheit bestellt ist. Seinen Gesprächspartnern – seien es Gregor Gysi, Volker Beck oder Kardinal Reinhard Marx, seien es Frauke Petry von der AfD, Pegida-Gründer Lutz Bachmann oder der geistige Führer der neuen Rechten Götz Kubitschek, seien es Akif Pirinçci oder Jürgen Todenhöfer – hat er unbequeme Fragen gestellt. Die Erkenntnisse, die er dabei gewonnen hat, sind mindestens ebenso verstörend wie seine Besuche in den Flüchtlingslagern, wo er von beschämenden Zuständen berichtet, deren Auswirkungen nicht nur individuell verheerend sind, sondern in nicht allzu ferner Zukunft die gesamte deutsche Gesellschaft betreffen werden.

Tuvia Tenenboms provokante, streitbare Großreportage über die neue deutsche Wirklichkeit ist ebenso aufrüttelnd wie erschütternd – und ein Appell zum Umdenken und offenen Diskurs.

Aus dem Buch

»So wie ich die Geschichte der Flüchtlinge in Deutschland erlebe, lässt sie sich in vier Worten zusammenfassen: ›Liebt mich! Helft mir!‹ Zwei Völker, das deutsche und das arabische, bitten uns, sie zu lieben und ihnen zu helfen. Ist das nicht eine traurige Geschichte?«

Pressestimmen

»Ein zuspitzender Erzähler, dessen Texte Witz haben und in denen viel Ironie mitschwingt.«

Hans Riebsamen, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Tenenbom verfasst Streitschriften im besten Sinne. So auch seine neue Reportage Allein unter Flüchtlingen.«

Stefan Berkholz, Der Tagesspiegel

»Was Petry und Co. im Laufe des Gesprächs etwa über Flüchtlinge oder die deutsche Erinnerungspolitik zu Protokoll geben, ist höchst aufschlussreich – und können selbst sie im Nachhinein nur bereut haben.«

Philipp Peyman Engel, Jüdische Allgemeine

»Massenhafte Zuwanderung zieht massenhafte Kosten und Nebenwirkungen nach sich. Daran erinnert, gewohnt pfiffig, der Journalist und Autor Tuvia Tenenbom.«

Alexander Kissler, Cicero

»Allein unter Flüchtlingen steckt voller unbequemer Wahrheiten und ist damit wahrscheinlich eine der wichtigsten Informationsquellen für alle, die gut informiert an der Bundestagswahl 2017 teilnehmen möchten.«

Marcus Koch, Jüdische Rundschau

»Hier schreibt ein Mensch, der sich nicht mit vorgegebenen Sichtweisen und Sprachregelungen abspeisen lässt – und dabei seinen Humor behält.«

Sebastian Hammelehle, SPIEGEL ONLINE

»Er ist sowas wie der Michael Moore des Sachbuchs. Der Journalist Tuvia Tenenbom hat uns in Allein unter Deutschen unseren täglichen Antisemitismus unter die Nase gerieben. Nun ist Allein unter Flüchtlingen erschienen – das genauso polarisiert.«

Bärbel Wossagk, Bayrischer Rundfunk

»Seine Reportage ist da genau das richtige Gegengift: unerschrocken und offen, entspannt noch gegenüber demjenigen, der (radikal) anders denkt. Dabei mit klarer eigener Haltung, provokant, aber niemals beleidigend.«

Mathias Heybrock, Badische Zeitung

Kommentare

»›Allein unter Flüchtlingen‹ war mein erstes, aber sicherlich nicht mein letztes Buch von Tenenbom, der durch seine Fragen und durch seine Betrachtungen meine heile Welt bisweilen auf den Kopf zu stellen vermochte, wofür ich ihm ehrlich dankbar bin.«
Romy Henze, travelwithoutmoving.de, 23.04.2017

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