Jörn Klare
Als meine Mutter ihre Küche nicht mehr fand - Vom Wert des Lebens mit Demenz
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Erschienen: 12.11.2012
suhrkamp taschenbuch 4401, Gebunden, 250 Seiten
ISBN: 978-3-518-46401-4
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Lieber Herr Klare, Ihr Buch: "Als meine Mutter ihre Küche nicht mehr fand" macht in unserem Team seine Runde. Wir sind als Tagespflege- Mitarbeiter für das Wohl vor allem Demenzerkrankter "zuständig". Die meisten von uns mit ganzem Herzen, denn wie Sie schon feststellten: auch Ihre Mutter sieht nun vor allem mit diesem. Ich habe festgestellt, dass Demenzerkrankte einem sehr viel geben können, wohl, weil sie ohne Falsch sind und dem Augenblick dankbar sind. Wir haben viel Spaß miteinander und so mancher Gast hat auch schon meine Hände gehalten, wenn es mir nicht gut ging. Das ist der Unterschied zu uns "Nichtdementen", wann schauen wir noch beim Anderen so richtig hin? Wir fanden Ihr Buch sehr anschaulich, emotional und dann wieder sachlich, wie ich es bis jetzt noch nicht kannte. Als Angehöriger (bin ich ebenfalls) sieht man die Dinge nun noch etwas anders als die Außenstehenden. Und doch empfinge ich für jeden dieser Menschen höchste Achtung, versuche sie auf Händen zu tragen wie sie es verdienen. Und so wie den Umgang mit Ihrer Mutter schildern, tun Sie das auch. Ich wünsche Ihnen für Ihre noch gemeinsame Zukunft alles Gute, viel Kraft und vor allem den Genuss des Augenblicks!
Angelika Reinsch, 09.03.2013
© Joachim Zimmermann







