Susan Cheever
American Bloomsbury - Ein Leben zwischen Liebe, Inspiration und Natursehnsucht. Henry David Thoreau, Louisa May Alcott, Ralph Waldo Emerson, Margaret Fuller und Nathaniel Hawthorne

Aus dem amerikanischen Englisch von Ebba D. Drolshagen
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Erschienen: 10.04.2017
Gebunden, 287 Seiten
ISBN: 978-3-458-17707-4
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Concord in Neuengland, Mitte des 19. Jahrhunderts: ein Eldorado für Freidenker. Schriftsteller um Henry David Thoreau schreiben dort ihre wichtigsten Werke und revolutionieren neben der amerikanischen Literatur auch den amerikanischen Lebensstil: ungezwungen, kreativ und naturverbunden.

Durch ein Erbe frühzeitig an Geld gelangt, lädt Ralph Waldo Emerson von ihm bewunderte Schriftsteller nach Concord. Was hier entsteht, wird nicht nur die Bewohner der Kleinstadt, sondern die Geschichte der amerikanischen Kultur in Aufruhr bringen. Die Transzendentalisten, wie die Gruppierung um Henry David Thoreau genannt wird, brechen mit allen Anstandsregeln: Nathaniel Hawthorne und Ralph Waldo Emerson verlieben sich gleichzeitig in die exzentrische Margaret Fuller, Louisa May Alcott schwärmt für ihren viel älteren Lehrer Thoreau, sie diskutieren, lesen sich gegenseitig Manuskripte vor, ernähren sich vegetarisch, ersinnen feministische Ideen und unternehmen Streifzüge durch die Wälder Neuenglands. American Bloomsbury ist das faszinierende Zeugnis dieser amourösen und intellektuellen Begegnungen. Es ist die Geschichte von Idealisten, die ihrer Zeit weit voraus waren.

Im Original erschienen unter dem Titel American Bloomsbury. Louisa May Alcott, Ralph Waldo Emerson, Margaret Fuller, Nathaniel Hawthorne, and Henry David Thoreau: Their Lives, Their Loves, Their Work (Simon & Schuster, Inc., New York).

200. Geburtstag von Henry David Thoreau am 12. Juli 2017

Pressestimmen

»Mithilfe von zahlreichen Briefquellen lässt Cheever die ländliche Alltagswelt des 19. Jahrhunderts auferstehen.«

Tobias Sedlmaier, Neue Zürcher Zeitung

»Susan Cheever ... hat in American Bloomsbury den ganzen Kosmos aufgefächert, mit gesunder Distanz zu diesen Menschen, die Radikalität mit Sensibilität und Toleranz verbanden.«

Susanne Mayer, DIE ZEIT

»Ein leichter Einstieg, der den Wissensdurst anregt.«

Mareike Ilsemann, WDR

» ... gut recherchiert und detailliert ... «

Urs Berger, Biel-Benkemer Dorf-Zytig

»Die faszinierende Erkundung einer außergewöhnlichen Kreativitätsexplosion im Concord des 19. Jahrhunderts. Cheever spürt nach, wie sich die Literaten gegenseitig beeinflussten in ihren Vorstellungen und Ideenwelten und wie aus dieser gegenseitigen Befruchtung eine kongeniale Literatur entstand.«

Publishers Weekly

»Susan Cheever hat mit American Bloomsbury eine kurzweilige Gruppenbiographie vorgelegt ... Ihr Buch macht neugierig und ruft die in Amerika fast schon ikonischen Gestalten, die hierzulande längst nicht in gleichem Maße bekannt sind, wieder in Erinnerung.«

Jürgen Brocan, fixpoetry.com

»Am Ende möchte man mehr lesen ... «

Marion Korth, Calluna Herbst 2017

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