Hg.: Dirk Auer, Julia Schulze Wessel, Lars Rensmann
Arendt und Adorno

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Erschienen: 28.07.2003
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1635, Taschenbuch, 320 Seiten
ISBN: 978-3-518-29235-8

Inhalt

Hannah Arendt und Theodor W. Adorno haben sich zeitlebens gegenseitig weder rezipiert noch geschätzt. Ihre wechselseitige Ablehnung setzt sich bis heute in Form von zwei getrennten Rezeptionskulturen fort, die auf theoretischer Ebene ein ›Entweder/Oder‹ suggerieren und politisch unterschiedliche Bedürfnisse zu befriedigen scheinen. Entgegen einer solchen Frontstellung erörtern die einzelnen Beiträge (u. a. von S. Benhabib, S. Weigel, M. Jay und M. Brumlik) erstmals systematisch die Frage nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden der theoretischen und zeitdiagnostischen Reflexionen der beiden Philosophen. Dabei zeigt sich, daß es über die Ähnlichkeit der Erfahrungshintergründe hinaus bisher kaum beachtete Verbindungslinien zwischen den Werken gibt. Diskutiert werden insbesondere beider Analysen totaler Herrschaft sowie die Versuche, Philosophie und politisches Denken nach Auschwitz neu zu bestimmen.

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