Slavoj Žižek
Auf verlorenem Posten

Aus dem Englischen von Frank Born
Auf verlorenem Posten
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D: 14,00 €
A: 14,40 €
CH: 25,00 sFr

Erschienen: 22.06.2009
edition suhrkamp 2562, Broschur, 319 Seiten
ISBN: 978-3-518-12562-5

Inhalt

Der Kapitalismus, so Slavoj Žižek, gleiche einer Comicfigur, die stolz über den Dachfirst hinaus ins Leere läuft – um dann jäh abzustürzen. In seinem neuen, kämpferischen Buch setzt sich Žižek mit den Perspektiven der Linken auseinander: Er entlarvt die Widersprüche des Neoliberalismus, diskutiert die Positionen von Alain Badiou und Antonio Negri und erklärt, warum wir angesichts von Wirtschaftskrise, Biotechnologie und Umweltkollaps der Diktatur des Proletariats eine neue Chance geben sollten. Dabei erweist er sich wieder einmal als das externe Hirn seiner Leser: Er sieht die Filme, registriert die Nachrichten und macht sich darüber die Gedanken, für die wir keine Zeit haben.

 

Pressestimmen

»Zizek ist ein seltenes Originalgenie, sein Denken frech, sprunghaft und anekdotisch, es ist witzig und seitenweise ein großes Vergnüngen. Zizek ähnelt einem Sprengmeister, der mit der Kerze in der Hand über die Zündschnüre stolpert und den philosophischen Punkt doch mit schlafwandlerischer Präzision trifft.«

Thomas Assheuer, Die Zeit

»Der aus Slowenien stammende Philosoph, Kulturkritiker und Psychoanalytiker Slavoj Zizek hat sich mit seinem neuen Buch viel vorgenommen: Er will nicht weniger, als die Umrisse einer neuen, linken Strategie skizzieren. ... Provozierend plädiert Zizek deshalb für eine neue Diktatur des Proletariats, die er nicht im Sinne Josef Stalins als Abschaffung, sondern im Sinne Rosa Luxemburgs als Erweiterung der Demokratie begreift. ... Dabei handelt es sich nicht um ein Manifest oder eine klar strukturierte Gebrauchsanleitung. Sein assoziatives Buch bietet aber wichtige Anregungen, die geeignet sind, den Rahmen des im Westen vorherrschenden alternativlosen Denkens zu sprengen.«

Gerhard Klas, Neues Deutschland

»Machen wir es kurz: Slavoj Zizek und sein Traktat Auf verlorenem Posten ist grandios-utopisch in dialektischer Analyse und Schlussfolgerung zu Umweltfragen - im Hier und Jetzt. [...] Auf verlorenem Posten wirkt als gewinnmaximierende Utopie sondergleichen für unsere machtinstallierten Eliten.«

w.p., kultur-punkt.ch

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