Christa Wolf
August

Erzählung
August
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D: 14,95 €
A: 15,40 €
CH: 21,90 sFr

Erschienen: 13.10.2012
Klappenbroschur, 38 Seiten
ISBN: 978-3-518-42328-8

Inhalt

Mottenburg nennen die Patienten ihre Lungenheilstätte, in der alle an derselben Krankheit leiden, alle die »Motten« haben. Einer von ihnen ist der achtjährige August, der seine Mutter auf der Flucht aus Ostpreußen verloren hat und selbst verloren wäre, gäbe es da nicht Lilo. Lilo ist siebzehn, sie ist schön, sie wagt es, sich mit der Oberschwester anzulegen, und wenn Lilo seinen Namen ausspricht, klingt er anders als sonst. Mehr als sechzig Jahre danach sind die Erinnerungen an diese Zeit immer noch präsent, kann August darin wie in einem Bilderbuch blättern.

1976 erschien Kindheitsmuster, Christa Wolfs großes autobiographisches Buch. Fünfunddreißig Jahre später rückt sie eine Figur daraus in den Mittelpunkt ihrer neuen Erzählung: Wir begegnen dem Jungen August wieder, lesen von einer schwierigen Kindheit im Zeichen von Krieg und Krankheit, aber auch von einem erfüllten Leben, in dem es etwas gegeben hat, das man wohl Glück nennen könnte.

Pressestimmen

»mit August hat Christa Wolf noch einmal ein Musterbeispiel ihrer Erzählkunst vorgelegt«

Hannelore Piehler, www.literaturkritik.de

»Die Erzählung ist nur etwa dreißig Seiten lang und eine der schönsten, die Christa Wolf je geschrieben hat. So liebevoll und beinahe lässig knapp, kühl und warmherzig zugleich.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Ein in sich ruhender, leiser Text von erzählerischer Kraft, der bedeutend durch den Ton wird, den Christa Wolf gefunden hat. Es wird seltsam still, wenn man der erzählenden Stimme nach hört.«

Michael Opitz, Deutschlandradio Kultur

»Es ist die ungemein berührende Geschichte einer kurzen Kinderliebe vor dem Hintergrund von Kriegsende, Krankheit und Tod.«

Oliver Pfohlmann, Der Tagesspiegel

»Diese letzte ist eine vollendete Erzählung. Tatsächlich: ein musikalisches Nachspiel in Prosa.«

Christian Eger, Mitteldeutsche Zeitung

»Die berührende, knappe Erzählung Christa Wolfs erinnert in ihrer Lakonie an den Stil Anna Seghers, liest sich wie eine Hommage an die verehrte Dichterin und frühe Mentorin. Und sie ist eine Liebeserklärung an Gerhard Wolf.«

Karin Grossmann, Sächsische Zeitung

»Eine versöhnliche Erzählung, die hier wie eine kurze Fortsetzung, eine Art Ergänzung des früheren Romans wirkt.«

Main-Echo

»Auch empfindet der heutige Leser das dort beschriebene Glück natürlich als so fremd, dass diese Fremdheit selbst in Worten gar nicht auszudrücken ist. Sie erscheint ihm nur, aber,das auf eine so eindrückliche Art und Weise, dass man sich an die Lektüre dieser schmalen Erzählung wird erinnern wollen.«

Jana Hensel, Der Freitag

»Hat Christa Wolf je schöner erzählt?«

Peter Pisa, Kurier

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