Felix Hartlaub
Aus Hitlers Berlin - 1934 bis 1938

Mit Zeichnungen des Autors Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Nikola Herweg und Harald Tausch
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Erschienen: 18.08.2014
Bibliothek Suhrkamp 1489, Gebunden, 129 Seiten
ISBN: 978-3-518-22489-2

Inhalt

Nicht erst in seinen Kriegsaufzeichnungen aus Paris (BS 1462) notiert Felix Hartlaub lakonisch, welche Deformationen des Lebens der Nationalsozialismus im Gefolge hatte. Bereits als Student in »Hitlers Berlin«, in den Jahren 1934 bis 1938, bildete er seine Meisterschaft darin aus, an unscheinbaren Szenen des täglichen Lebens aufzuzeigen, wie nichts mehr ist, wie es war. Seine literarischen Skizzen, zunächst nur für die Schublade gedacht, verdichten das Gesehene zu einer melancholischen Beschreibung der neuen Ordnungen, die das Leben der Hauptstadt überformen und erstarren lassen.

Weniger melancholisch, vielmehr bissig geht Hartlaub seine Umgebung mit dem Zeichenstift an: Seine Zeichnungen – für den Freundeskreis und die Familie geschaffen – überspitzen, was sich ihm aufdrängt.

Die Literaturwissenschaftler Nikola Herweg und Harald Tausch edieren Hartlaubs Texte und Zeichnungen aus dem Marbacher Nachlass.

Pressestimmen

»Er schreibt keine politischen Texte, beobachtet die ›neue Zeit‹ aber genau und findet Worte, die seine Skepsis nicht verschlüsselt, sondern literarisch deutlich werden lassen.«

Harald Loch, Hessische/ Niedersächsische Allgemeine

»...lapidar und lakonisch beginnen die Aufzeichnungen, ... immer dicht, zuweilen stichwortartig, immer von hoher sprachlicher Qualität und sich zu einem eindrucksvollen Zeit- und Berlinbild verdichtend.«

SAX. Das Dresdner Stadtmagazin 10/2014

Bildergalerien

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