Ernst Müller, Falko Schmieder
Begriffsgeschichte und historische Semantik - Ein kritisches Kompendium

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Erschienen: 11.07.2016
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 2117, Taschenbuch, 1027 Seiten
ISBN: 978-3-518-29717-9
Auch als eBook erhältlich

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Inhalt

Das Interesse an Begriffsgeschichte und historischer Semantik ist ungebrochen. Dieses Kompendium unternimmt eine umfassende Rekonstruktion der bislang oft isoliert behandelten Beiträge und Debatten in Philosophie, Geschichtswissenschaft, Sozialwissenschaft, Sprachwissenschaft, Wissenschaftsgeschichte und Kulturwissenschaft. Es bietet theoretische und historische Orientierungen und erschließt der Forschungspraxis neue interdisziplinäre Dimensionen und Fragestellungen. Begriffsgeschichte und historische Semantik sind keineswegs, wie es zunächst scheint, neutrale, rein technische Methoden. Sie wurden im Laufe ihrer Geschichte verschiedensten und zum Teil gegensätzlichen Funktionen dienstbar gemacht. Zu den überraschenden Befunden gehört, dass zwar viele ihrer Ansätze das historische Denken befördert haben, sie aber dennoch oft vor den Konsequenzen der eigenen Methode zurückgeschreckt sind. Das Paradigma der Begriffsgeschichte ist bis heute selten ausgereizt worden.

Pressestimmen

»Das kritische Kompendium zur Begriffsgeschichte hat nicht nur professionellen Historikern viel zu bieten ...«

Clemens Knobloch, Süddeutsche Zeitung

»Dass Begriffsgeschichte selber eine Geschichte hat, lag bisher eher am Rand philologischer Erwägungen. Diese Lücke haben Ernst Müller und Falko Schmieder auf bravouröse Weise gefüllt.«

Jens Grandt, neues deutschland

»Ernst Müllers und Falko Schmieders Kompendium kann bereits jetzt als Standardwerk bezeichnet werden.«

Heidrun Kämper, hsozkult.de

»Ein Sammelband, der im Erkenntniswert nicht hoch genug eingeschätzt werden kann ... Es ist eine höchst gelehrsame Studie, die man als intellektuell fordernde Entwicklungsstory am Stück lesen kann.«

Kreuzer März 2017

»Für die harte Arbeit, die in einer solchen Gesamt- und Verflechtungsgeschichte steckt, muss man die Autoren bewundern und ihnen dankbar sein.«

Christian Geulen, Archiv für Begriffsgeschichte 58/2017

»Auf über 1000 Seiten werden diese detailliert anhand ihrer Protagonisten und nach Disziplinen gesondert diskutiert, kritisiert und auf ihre heutige Verwendbarkeit geprüft. Der Frage nach Genese und Geltung historisch-semantischer Methoden in dieser Weise gebündelt nachzugehen, darf ohne Zweifel als Pionierleistung gelten.«

Peter Tietze, sehepunkte.de

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