Serhij Zhadan
Big Mäc - Geschichten

Aus dem Ukrainischen von Claudia Dathe
Big Mäc
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D: 14,00 €
A: 14,40 €
CH: 20,90 sFr

Erschienen: 23.05.2011
edition suhrkamp 2630, Broschur, 227 Seiten
ISBN: 978-3-518-12630-1

Inhalt

Spätestens seit dem Erfolg seiner Hymne der demokratischen Jugend hat sich Serhij Zhadan als originellste Gegenstimme zum poetischen Landvermesser Juri Andruchowytsch etabliert. In seiner sechsteiligen Erzählung Big Mäc kehrt er der Anarchie der postsowjetischen Umbruchzeit den Rücken und flaniert durch die Straßen alter Städte - Orte der Subkultur, Mitteleuropa entmythologisiert. Im »Berlin, das wir verloren haben« lauern Irrsinn und Einsamkeit hinter jeder Toreinfahrt. In Wien meditiert er über »Zehn Arten, John Lennon umzubringen«. Es zieht ihn nicht nur zu den hedonistischen Außenseitern, die unter kalten europäischen Himmeln herumwandern, sondern auch in die eigene Vergangenheit: eine Welt des Lachens und endlosen Fliegens »am Orangenhimmel, der sich über unserer Heimat ausspannte«.

Pressestimmen

»Die Übersetzung aus dem ukrainischen ist durchwegs gelungen. Poetisch schildert Zhadan eine neue europäische Bohème, die sich wie ihr Autor auf Festivals, Lesungen und Konzerten herumtreibt. Sanft lässt er dabei melancholische Zwischentöne einfließen, die deutlich machen, dass die Emigration auch im 21. Jahrhundert nicht konfliktfrei ist. … Gekonnt jedoch entschärft Zhadan mit einer gehörigen Portion Tragikomik diese Misstöne.«

Pit Thommes, Luxemburger Wort

»Ein wunderbares Buch über Freundschaft und Einsamkeit ist Sergij Zhadan da geglückt.«

Clemens Hoffmann, Südwestrundfunk / SWR 2. Forum Buch

»Vielmehr sind es die präzisen Situationsschilderungen, die heraufbeschworenen Stimmungen, die im Verbund mit den oft sprunghaften Erzählsituationen und einem guten Stück Humor diesen Prosaminiaturen zu ihrem Zauber verhelfen.«

Moritz Scheper, fluter.de

»Verblüffend ist Zhadans Fähigkeit, die Motive einer ungezügelten Subkultur literarisch in Szene zu setzen. … Serhij Zhadans Geschichten sind wie laute Punklieder, gespielt voller Hingabe und streckenweise komponiert wie genialer, harter Pop.«

Florian Schmid, Staubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung

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