Lily Brett
Chuzpe - Roman

Aus dem Amerikanischen von Melanie Walz
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Erschienen: 26.11.2007
suhrkamp taschenbuch 3922, Broschur, 334 Seiten
ISBN: 978-3-518-45922-5
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Ruth kann nicht begreifen, daß ihr Vater Edek, vor wenigen Wochen erst von Melbourne zu ihr nach New York gezogen, weit davon entfernt ist, einen ruhigen Lebensabend zu verbringen. Und daß Lebensabend überhaupt der falsche Begriff ist für den munteren Siebenundachtzigjährigen, der sich erst in Ruths Korrespondenzbüro nützlich zu machen versucht und wenig später ein Verhältnis beginnt mit der (viel zu jungen, wie Ruth findet) Polin Zofia (69). Als Edek zusammen mit Zofia und deren Freundin Valentina auch noch ein Restaurant an der Lower Eastside eröffnen will, das auf polnische Fleischbällchen spezialisiert ist, bangt Ruth gleichermaßen ums Erbe und um ihre Nerven.

Chuzpe ist Lily Bretts sprühender neuer Roman über Väter und Töchter, polnische Küche und New Yorker Neurosen; eine Geschichte ernster Irrungen und komischer Wirrungen, erzählt mit genau der Mischung aus Witz, Wärme und Verstand, die Lily Bretts Stimme so unverwechselbar macht.

Im Original erschienen unter dem Titel You Gotta Have Balls, 2005 (Picador by Pan Macmillan Australia).

Pressestimmen

»Klops and the city: Lily Brett eröffnet ein leckeres, lustiges Roman-Restaurant in der Lower East Side.«
Die Welt
»Das ist der Roman, auf den Brett-Fans lange gewartet haben. ...Eine schräge, herzerfrischende, jüdische New Yorker Komödie.«
Sydney Morning Herald
»Dieses Buch ist ein wahres Vergnügen, eine schräge, herzerfrischend lustige jüdische Komödie, auf die sich Brett so glänzend versteht. Eines der besten Bücher dieses Jahres.«
Manly Daily
»Tiefsinnig und vergnüglich.« 
Badische Neueste Nachrichten
»Der neue Roman der Erfolgsautorin ist die zu Herzen gehende Love-Story eines Holocaust-Überlebenden im heutigen New York.«
Woman, Wien
»Brett liefert ein präzises und oft komisches Porträt ihrer Gesellschaft und schließt sich selbst vom Spott nicht aus. Dies zusammen mit der Leichtigkeit ihrer Feder macht Chuzpe zu einem Lesegenuss.« 
Frankfurter Neue Presse
»Es geschehen wahre Wunder in diesem Buch, das den Unabwägbarkeiten der jüdischen Seele auf den Grund gehen will ... ein gestochen scharfes Gesellschaftspanorama.«  
Nürnberger Nachrichten
»Herrlich absurd und gleichzeitig voll Wärme - Pflichtlektüre für jede liebende Tochter!«   
Madame 
»In Chuzpe… hat Lily Brett eine meisterhafte Leichtigkeit erlangt. ... Wer diesen wunderbaren Roman liest, wird zuweilen mit einem Lachen belohnt, das von Herzen kommt und wunderbar warm ist.“
Sächsische Zeitung

»Bretts jüngster Roman steckt voller Witz und Eleganz und ist zudem das bisher wohl heiterste und charmanteste Buch der Schriftstellerin.«

aviva-berlin.de

Nachrichten

Kommentare

Haben Sie das Buch wirklich gelesen? Nicht nur, dass im Buch die Freundin "Walentyna" heißt, es geht auch überhaupt nicht ums Erbe, denn Ruth finanziert ihren Vater. Ihr gefällt die plötzliche Lebenlust und Sexualität des Vaters nicht, sie hat Angst vor der Enttäuschung und merkt langsam, dass sie selber viel zu kontrolliert und misstrauisch ist. Das Buch ist wunderschön, warmherzig und lustig. Es macht Lust auf Klopse. Es ist ein wunderbares Buch über alte Leute, die verrückt zu sein scheinen, aber einfach nur das tun, was sie wollen. Und auch noch Erfolg haben, wo eigentlich gar keiner sein sollte.
MfG
Hella Terjung
Hella Terjung, 12.08.2007

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