A. F. Th. van der Heijden
Das Biest - Roman

Aus dem Niederländischen von Helga van Beuningen
Leseprobe » Bestellen »


D: 24,00 €
A: 24,70 €
CH: 34,50 sFr

Erschienen: 12.09.2016
Gebunden, 303 Seiten
ISBN: 978-3-518-42555-8
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Knallgelb ist das Staubtuch, das Tante Tiny stets mit sich führt, um es bei Bedarf blitzschnell und ungeniert zu zücken – gern auch, wenn sie bei anderen zu Gast ist. Tientje Putz nennt man sie in der Familie, vorsichtshalber jedoch nur hinter ihrem Rücken. Denn so weich ihr Staubtuch ist, so scharf und verletzend kann ihre Zunge sein, mit der sie über Leichen geht. Ihr Neffe Albert Egberts – den wir aus van der Heijdens schon fast sagenhaftem Zyklus Die zahnlose Zeit kennen – verfolgt das Treiben seiner jungen, attraktiven Tante aus nächster Nähe, befremdet und gleichzeitig fasziniert. Es dauert Jahre, bis er entdeckt, was sie ein Leben lang antreibt, was in stillschweigender familiärer Übereinkunft geheim gehalten wird.

Das Biest ist ein grandioses Frauenporträt, von Adri van der Heijden, dem »Saft- und Kraftgenie« (Tagesspiegel) der zeitgenössischen niederländischen Literatur, gezeichnet bis in die feinsten Verästelungen, liebevoll, beklemmend und absolut komisch.

Im Original erschienen unter dem Titel De helleveeg (Uitgeverij de Bezige Bij).

Pressestimmen

»Eine Glanzleistung der Übersetzungskunst.«

Volker Breidecker, Süddeutsche Zeitung

»Van der Heijdens Buch ist ein einziger Furor des Großreinemachens, das die Fassade eines scheinbar rechtschaffenen Familienlebens einreißt: schmerzhaft, beklemmend, meisterhaft komponiert mit unerwarteten Wendungen.«

Sibylle Peine, Eßlinger Zeitung

»... ein zartbitteres Frauenporträt ... ein Meisterstück der tragischen Töne ...«

Christian Mückl, Nürnberger Zeitung

»Van der Heijden hat eine große Frauenfigur geschaffen und einen Roman geschrieben, nach dessen Lektüre einem lange andere Stoffe lahm und langweilig erscheinen.«

Annemarie Stoltenberg, NDR

»Van der Heijden erzählt die Geschichte der Tante mit erfrischend luftig flockiger Prosa ... und zeichnet ein großartig berührendes Porträt einer geschundenen und unglücklichen Frau im Umfeld einer bornierten, verklemmten und herzlosen Familie.«

Roland Freisitzer, sandammeer.at 10/2016

»Mit großer Wucht und ohne Rücksicht auf Tabus erzählt van der Heijden diese Geschichte, die für sich genommen weit mehr ist als eine kleine Nebenhandlung des großen Romanzyklus.«

Maik Brüggemeyer, Rolling Stone Oktober 2016

»Ein saukomisches Requiem für Tientje Putz.«

Het Parool

»Eine neue Nische in der Kathedrale van der Heijdens Werk.«

de Volkskrant

»Eine prachtvolle, virtuose Charakterstudie.«

De Tijd

»Grandios! Definitiv eines der großen Highlights dieses Bücherherbstes.«

Susann Fleischer, literaturmarkt.info

Nachrichten

Kommentieren