Guy G. Stroumsa
Das Ende des Opferkults - Die religiösen Mutationen der Spätantike

Aus dem Französischen übersetzt von Ulrike Bokelmann. Mit einem Vorwort von John Scheid
Das Ende des Opferkults
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D: 29,00 €
A: 29,90 €
CH: 39,90 sFr

Erschienen: 12.12.2011
Gebunden, 208 Seiten
ISBN: 978-3-458-71036-3

»Stroumsa gelingt es immer wieder, Fäden von großen Umbruch im ersten Jahrhundert ... in die Gegenwart zu ziehen. Dabei übersieht er nicht die jüdischen Einflüsse und verschweigt auch nicht die Gewalt der Auseinandersetzungen zwischen den Religionen und deren Folgeerscheinungen. Das ist nicht nur neu, sondern sehr spannend.«

Cord Riechelmann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

 

Inhalt

Die religiösen und gesellschaftlichen Veränderungen, die sich vom römischen Kaiserreich der Zeitenwende bis zum christlichen Imperium der ausgehenden Spätantike vollzogen, haben die Geschichte Europas und des Nahen Ostens bis in die Moderne maßgeblich geprägt. Stroumsa zeichnet einige wichtige Aspekte dieser „religiösen Revolution“ nach und stellt insbesondere die häufig vernachlässigte Rolle des Judentums in diesem Prozeß heraus. Sein auch ins Englische und Italienische übersetztes Buch basiert auf vier Vorlesungen, die er im Februar 2004 am renommierten Collège de France gehalten hat. Trotz seiner stupenden Gelehrsamkeit setzt Stroumsa keine spezifischen Fachkenntnisse voraus und richtet sich vorrangig an ein breites, informiertes Publikum.

Pressestimmen

»In dieser Konzentration seines Portraits der Spätantike als einer geistigen ›Mutation‹ oder Transformation allerersten Ranges auf einen zentralen Aspekt und dessen Zusammenhang mit anderen Wandlungen der religiösen Anthropologie liegt die Neuartigkeit und Überzeugungskraft dieses wichtigen Buches.«

Jan Assmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Dieser kleine Band ist ein ganz großer, echt innovativer Wurf.«

Micheael Stallknecht, Süddeutsche Zeitung

»Wichtig und großartig!«

Christoph Auffarth, rpi-virtuell.net

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