Samanta Schweblin
Das Gift - Roman

Aus dem Spanischen von Marianne Gareis
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A: 17,50 €
CH: 24,50 sFr

Erschienen: 08.08.2015
Gebunden, 127 Seiten
ISBN: 978-3-518-42503-9
Auch als eBook erhältlich

»Szenisch düster wie bei David Lynch: In Samanta Schweblins Argentinien wird das Magische politisch.«

Britta Heidemann, DIE WELT

 

Inhalt

Ein Fluch, der über einem Ort in der Pampa zu liegen scheint. Eine Heilerin, die vom Tode bedrohte Kinder zu retten versucht. Und zwei exzessiv liebende Mütter, deren Schicksale auf mysteriöse Weise verbunden sind. – Das Gift ist wie ein Alptraum, der sich schleichend entfaltet. Eine hypnotisierende Geschichte. Packende, fantastische Literatur.

Im Original erschienen unter dem Titel Distancia de rescate (Literatura Random).

Pressestimmen

»Als hätte David Lynch einen Roman geschrieben: Das Debüt der Argentinierin Samanta Schweblin steckt voller phantastischer Rätsel.«

Martin Halter, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Schweblin ist eine virtuose, gnadenlos spannende Beobachtung von Mutterliebe und den tiefsten Ängsten derselben gelungen.«

Brigitte 23/2015

»Dieser Roman ist leise, rätselhaft - und hinterrücks gefährlich ... Dass der Roman seine Geheimnisse wahrt und im Kern nicht zu entschlüsseln ist, steht für die literarische Raffinesse, mit der Samanta Schweblin ihre tröpfelnden Informationen setzt.«

Ralph Hammerthaler, Süddeutsche Zeitung

»Sie hat Geschichten zu erzählen. Sie hat Rhythmus. Sie hat Poesie. Sie ist abgebrüht. Sie hat einen einzigartigen Blick auf die Dinge.«

Le Monde

»Der Roman ist gruselig und verlässt die Sphären des Realismus. Seine Figuren, besonders die Mutter, sind dabei so lebendig und plastisch, seine Sprache so präzise und klar, das Ganze so kunstvoll komponiert, die Spannung so gekonnt gesteigert, dass es eine Freude ist.«

Sabine Rohlf, Berliner Zeitung

»Für ihre verstörenden Erzählungen wurde die Argentinierin Samanta Schweblin mit Lob und Preisen überhäuft. Dass sie auch die große Form beherrscht, zeigt sie nun in ihrem Roman "Das Gift", der einen das Grausen lehrt.«

Tobias Wenzel, WDR

»Die Argentinierin Samanta Schweblin ist seit Jahren für ihre äußerst präzisen Erzählungen bekannt. Jetzt legt die preisgekrönte Schriftstellerin einen bestechenden und irritierenden Roman vor ... Samanta Schweblin verstört uns Leser, auf grandiose Weise.«

Tobias Wenzel, Deutschlandradio Kultur

»Samanta Schweblin hat einen heftigen, verstörenden Roman von glasklarer Schönheit geschrieben. Und erweist sich als ›die beste Erzählerin ihrer Generation‹.«

Página 1/2

»Ein heftiger Roman, ein einschneidendes literarisches Ereignis!«

La Nación

Videobeiträge

Audiobeiträge

Kommentare

»Ein ebenso schauerlicher wie bedrückender Roman, dessen schleichendes Grauen nicht ausschließlich von den fantastischen Elementen herrührt, sondern viel mehr von der schrecklichsten, unangenehmsten Wahrheit, der grausamen Realität, welche sich hinter all dem Aberglauben versteckt hält. Ein schleichendes Gift, tödlich, erbarmungslos verändert die Menschen in dem kleinen Dorf, hält sie gefangen im kalten Hauch ihrer Verzweiflung und Ohnmacht, blind für die wahren Gründe ihres Leidens. Ein kritischer Roman von filmischer, entlarvender Anmut.«
Charlotte, charlisabethsnivispluma.blogspot.de, 27.09.2015

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