Bärbel Reetz
Das Paradies war für uns - Emmy Ball-Hennings und Hugo Ball

Mit zahlreichen bisher unveröffentlichten Abbildungen
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Erschienen: 07.09.2015
insel taschenbuch 4400, Klappenbroschur, 477 Seiten
ISBN: 978-3-458-36100-8
Auch als eBook erhältlich

 

Eine Biographie über ein libertäres Paar und ein Leben voller Leidenschaft und Exzentrik

Inhalt

Es begann 1912 mit einer zufälligen Begegnung: Hugo Ball, der Theatermann an den Münchner Kammerspielen, trifft auf Emmy Hennings, die exzentrische Diseuse und drogensüchtige Muse bedeutender Männer, die gerade ihre ersten Gedichte veröffentlicht hat. Die schillernde Maskenspielerin, Liebling der Berliner und Münchner Boheme, und der rebellische Dichter, schwankend zwischen Aktionismus und Anarchismus, finden sich in Zeiten des Krieges und beginnen ihr gemeinsames „Spiel vom Büchermachen“. Das Paradies hatte Hugo Ball ihr versprochen, aber es war ein steiniger Weg, der das extravagante Paar ins Zentrum der literarischen Moderne führte.

Von der provinziellen Enge der Kindheit und Jugend, der Berliner und Münchner Avantgarde zur Emigration in die Schweiz 1915 und Gründung des „Cabaret Voltaire“ in Zürich 1916, der Keimzelle des Dadaismus, und schließlich in die Abgeschiedenheit im ländlichen Tessin, wo das Paar eine intensive Freundschaft mit Hermann Hesse pflegt, bis zum Tod Hugo Balls im Jahr 1927: Bärbel Reetz lässt in ihrer Biographie dieses ungewöhnlichen Paars eine Zeit wieder aufleben, in der viel gefragt und noch mehr gewagt wurde.

Pressestimmen

»... [eine] in flüssigem und lebendigem Stil geschriebene Doppelbiographie ... dem Buch sind zahlreiche Leser zu wünschen.«

Christiana Puschak, junge Welt

»Bärbel Reetz hat diese faszinierende Koexistenz geistiger Widersprüche, die Hugo Balls Leben prägten, in bislang nicht erreichter Genauigkeit dokumentiert.«

Michael Braun, Badische Zeitung

»Ein einfühlsames Doppel-Porträt«

neues deutschland

»Reetz' dichtestes Buch über Emmy Ball-Hennings«

Joachim Pohl, Flensburger Tageblatt Online

»Ein beeindruckendes Buch.«

Martin Ingenfeld, literaturkritik.de Februar 2016

Kommentare

»Gekonnt schlüsselt Bärbel Reetz das schillernde Leben dieser beiden außergewöhnlichen Menschen auf, soweit das Dritte können. Herausgekommen ist ein packendes Buch, das das Unverständliche zum Erlebnis macht.«
Gernot Uhl, biografien-blog.de, 31.03.2016

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