Heinz Helle
Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin

Roman
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Erschienen: 17.02.2014
Gebunden, 159 Seiten
ISBN: 978-3-518-42398-1
Auch als eBook erhältlich

Vom Leben, vom Lieben, vom Feind im eigenen Kopf

Was passiert: Ein Philosoph scheitert bei dem Versuch, seine Theorie von Erleben mit seinem Erleben in Einklang zu bringen. Ein Mann scheitert bei dem Versuch, eine Frau zu lieben. Einem Menschen gelingt es, in eine Kneipe zu gehen und sich ein Fußballspiel anzuschauen.


Worum es geht: Es geht um den Geschmack von Kaffee am frühen Morgen und um das Problem des Bewusstseins. Es geht um einen deutschen Studenten in New York, um einen Mann und eine Frau. Es geht um ein Kind, das nicht zur Welt kommt. Es geht um Liebe und ihr Verschwinden. Es geht um Wichtiges und Unwichtiges und um die Frage, wie man das eine vom anderen unterscheidet. Es geht um Philosophie. Und um Fußball.


Worum es eigentlich geht: »Vielleicht werden sie eines Tages herausfinden, was es bedeutet, ich zu sein. Dann werden sie sagen: Wir wissen, was Bewusstsein ist. Sie werden endlich die Kontrolle bekommen über das Ich. Dann werde ich hingehen zu ihnen und sagen: Ich darf nicht aufhören, sie zu lieben, niemals. Können Sie da was machen?« Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin ist ein Roman über Glück.
 

Pressestimmen

»... eine nahezu makellose, treibende Geschichte einer totalen Entfremdung ...«

David Hugendick, DIE ZEIT

»... waghalsig, mehr davon.«

Juan S. Guse, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Mit seiner an Houellebecq erinnernden impassibilité schreibt dieser Autor in gestochen scharfer Prosa über das Dasein in seiner ganzen Unschärfe.«

Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung
»... gelungen und spannend ...«
Eva Erdmann, der Freitag

»Diese karge, lakonische Sprache ist keineswegs ermüdend, gar enervierend, sondern erweist sich als faszinierendes poetisches und ästhetisches Prinzip.«

Nadine Hemgesberg, DIE WELT Online

»So modern, so cool, so fremd.«

Hubert Winkels

»Ein hintergründiges, gescheites und sprachlich wirkungsvolles Stück Literatur.«

Daniela Strigl
»Helles Roman ist ein ungebändigter Gedankenstrom, eine Aneinanderreihung von wissenschaftlichen und philosophischen Beobachtungen.«
Anne-Sophie Balzer, Der Tagesspiegel

»Im Prosa-Erstling Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin behandelt Heinz Helle das alte Problem, dass zu viel Nachdenken dem Glücklichsein abträglich ist. Ein Werk, das vor allem mit seiner rhythmischen Sprache überzeugt.«

Irene Widmer, Der Landbote

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Kommentare

»Dieser Roman, der mit gerade mal 159 Seiten recht fragmentarisch bleibt, liest sich wie ein innerer Monolog – und ist dabei wirklich gut geschrieben. Heinz Helle hat am Schweizerischen Literaturinstitut gelernt und arbeitet als Werbetexter, er hat beim Ingeborg-Bachmann-Preis gelesen und wurde mit dem Ernst-Willner-Preis ausgezeichnet, er weiß, was er tut. Wer sich mit Philosophie beschäftigen mag, wer einen Hang zu melacholischem Nachdenken hat, ist damit ganz sicher gut bedient. Ich hab es gern und schnell gelesen, und am Ende war ich froh, kein Philosoph zu sein. ... Was Ihr tun könnt: Dem Autor beim Lesen zuhören und die lobenden Worte der ZEIT vernehmen, die den Roman souverän, intelligent und geglückt nennt.«
Mariki, 24.04.2014

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