Raul Zelik
Der Eindringling - Roman

Der Eindringling
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CH: 20,90 sFr

Erschienen: 22.10.2012
edition suhrkamp 2658, Broschur, 288 Seiten
ISBN: 978-3-518-12658-5

Inhalt

Gerade ist Daniel zum Studieren aus der Provinz nach, klar, Berlin gezogen. Auch um sich Fil, seinem Erzeuger, anzunähern, der für ihn bisher mehr ein Gerücht als ein Vater war. Aber ausgerechnet jetzt erkrankt Fil schwer, und wieder ist der Sohn allein: mit allen Fragen – und dem Schlüssel zu Fils Wohnung. Nur widerwillig dringt Daniel in die väterliche Lebenssphäre ein, zu dessen Freunden, Leidenschaften und Idealen, den Abgründen und Widersprüchen. Doch dann läuft ihm die mysteriöse Dem über den Weg und Daniel weiß schon bald nicht mehr, was in seinem Leben wahr ist und was richtig. Aus der Suche nach dem Vater wird eine Suche nach sich selbst, die Daniel quer durch Europa, von der Facebook-Gegenwart zum militanten Widerstand der 1980er Jahre führt, bis er vor einer Entscheidung steht, der er nicht mehr ausweichen kann.
Raul Zelik erzählt vom Streit zweier Lebenswelten, von Konsequenz und Rücksichtslosigkeit, von Verlangen und Liebe. Inmitten der Krise fragt er nach dem Wagnis eines anderen, besseren Lebens.

Pressestimmen

»Intensiv und berührend erzählt er aus Daniels Perspektive von der Suche nach dem Vater, wie dieser in sein Leben eindringt, wie er sich innerlich dagegen wehrt...«

Detlef Grumbach, Deutschlandfunk
»... ebenso gefühlvoll wie genial.«
Florian Schmid, Landshuter Zeitung

»Die Qualität des neuen Buchs liegt in dem Versuch des Autors, aus einem linken Blickwinkel jüngere Zeitgeschichte darzustellen, ohne ins Denunzieren oder ins Verherrlichen zu kommen.«

Sabine Peters, berliner-zeitung.de

»Eine vielschichtige Bilanz linker Berliner Lebensentwürfe, in der nicht nur schwarze Zahlen verzeichnet sind – und ein toll geschriebener Entwicklungsroman.«

Stefanie Junker, WDR5

»Raul Zelik wechselt immer wieder von der Gegenwart mit spannenden Rückblenden in die Vergangenheit und hält dabei ein hohes Tempo. Auf diese Weise werden Berlin und Kreuzberg ebenso aktuell wie historisch betrachtet - von den heutigen Touristenströmen bis zu den politischen Kämpfen vergangener Tage.«

Florian Schmid, neues-deutschland.de

»So schnell und bunt und kämpferisch und lebensnah. Was für ein Glück!« 
(Pressestimme zu Berliner Verhältnisse)

Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

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