Angelika Felenda
Der eiserne Sommer - Reitmeyers erster Fall. Kriminalroman

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CH: 21,90 sFr

Erschienen: 18.08.2014
suhrkamp taschenbuch 4542, Klappenbroschur, 435 Seiten
ISBN: 978-3-518-46542-4
Auch als eBook erhältlich


Packender Kriminalroman vor der Kulisse Münchens 1914

Wer schwach ist, muss untergehen.

Juni 1914: Zwei Schüsse fallen in Sarajewo, und die Welt rückt an den Abgrund. Franz Ferdinand, der Thronfolger Österreich-Ungarns, ist tot. Zur gleichen Zeit steht Kommissär Reitmeyer in München vor einer schwierigen Entscheidung. Er hat es satt, die Marionette des Polizeipräsidenten zu sein. Die Leiche eines jungen Mannes führt ihn von den Arbeitervierteln bis in die Villen der Großbürger. Und in das berüchtigte Café Neptun, Vergnügungsort der Offiziere. Der Polizeipräsident drängt ihn, nicht noch tiefer zu schürfen, und gegen das Militär darf er per Gesetz nicht ermitteln. Da macht Reitmeyer eine ungeheuerliche Entdeckung, die nicht nur ihn selbst zum Abschuss freigibt, sondern die das ganze Land in den Untergang stürzen könnte.

 

 

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Pressestimmen

»Die Zeit um 1914, der Beginn des Ersten Weltkriegs, das war für mich immer weit weg ... Der eiserne Sommer lässt diese Zeit in meinem Kopf lebendig werden. Schafft ein Gefühl für die Verklemmtheiten, das Obrigkeitsdenken und die geistigen Zwänge. Spannend und lehrreich!«

Christian Beisenherz, WDR

»... eine filmreife Pathologie-Romanze ... Wenn dies ›Kommissär Reitmeyers erster Fall‹ ist, wie's im Untertitel heißt, darf man sich auf neue Geschichten freuen.«

Rudolf Neumaier, Süddeutsche Zeitung

»Der eiserne Sommer ist ein rundum gelungener historischer Kriminalroman, bei dem alles stimmt: die Story, die historischen Fakten, die Milieuschilderungen. Also: Mehr davon.«

Kölner Stadt-Anzeiger

»Prima Urlaubskrimi aus der ›Vor-Kutscher‹-Zeit«

Christian von Zittwitz, BuchMarkt Juli 2014

»Ihr gelingt ein großartiges Panoptikum der wilhelminischen Gesellschaft, in der Militärs den gesellschaftlichen Ton vorgeben und allerorten Obrigkeitsdenken das Handeln bestimmt. Felenda gibt uns Nachgeborenen einen Einblick in das Denken jener Menschen, die den kommenden ›großen Krieg‹ als Erlösung aus den verkrusteten Strukturen ihrer Zeit betrachteten.«

Eßlinger Zeitung

»Der gelungene Debütroman der studierten Übersetzerin ist ein gut recherchierter historischer Krimi, der die politisch aufgeladene Atmosphäre jener Wochen im Juli 1914 anschaulich einfängt. Als vielversprechender Auftakt zu einer geplanten Serie um Kommissär Reitmeyer wird der lesenswerte Band breit empfohlen.«

Jürgen Seefeldt, ekz.bibliotheksservice

»Angelika Felenda vermittelt sehr schön eine Ahnung von der Zeit, in der die Leute damals gelebt haben, ... indem sie einerseits haarscharf an den Morden entlangerzählt ... und andererseits den Ton des Militärs einarbeitet.«

Birgit Spielmann, hr2-kultur

»Felenda ist es gelungen, die Brüchigkeit einer Welt am Rande des Abgrunds im leichten Gewand eines spannungsreichen Krimis darzustellen. Diese etwas andere Perspektive auf die Zeit des Ersten Weltkriegs ist deshalb nicht nur für Krimifans lesenswert.«

Pauline Lindner, Bayern im Buch 2/2014

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Nachrichten

Kommentare

Ich habe gerade angefangen mit dem Buch. Bin erst auf Seite 148 und kann es nicht mehr aus der Hand legen. Man taucht ein in eine völlig andere Welt und weiß sich doch immer in München. In dem München unserer Großeltern oder Urgroßeltern.
Einsame Spitze! Vielen Dank, aber jetzt muss ich sofort weiterlesen!
Monika Slupina, 03.02.2016

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