Peter Handke
Der Große Fall

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Erschienen: 12.11.2012
Gebunden, 220 Seiten
ISBN: 978-3-518-42322-6
Auch als eBook erhältlich

»Peter Handkes neue Erzählung Der Große Fall ist in ihrer Weltwut und Zärtlichkeit ebenso gegenwärtig wie märchenhaft surreal.«

Daniela Strigl, Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Inhalt

NEUAUSGABE ZUM 70. GEBURTSTAG VON PETER HANDKE IM DEZEMBER 2012. Die Geschichte eines müßiggängerischen Schauspielers, an einem einzigen Tag, vom Morgen bis tief in die Nacht: Das Gehen durch eine sommerliche Metropole, von den Rändern bis in die Zentren. Die Begegnungen: mit den Läufern, den Obdachlosen, den Paaren, dem Priester, den Polizisten. Ein Weg mitten durch Nachbarnkriege, vorbei an überlebensgroßen Leinwandpolitikern, dann inmitten von Untergrundfahrern aus einer anderen Welt. Wetterleuchten in der Stadtmitte. Und das Gesicht einer Frau.

Pressestimmen

»Was immer dieses Buch an hellsichtigem Geheimnis birgt – es markiert ... die Rückwendung zu einer Gesellschaft, der jede Mitte und jedes Maß abhandengekommen sind. Der Große Fall leistet eine dichte Beschreibung der geistigen und seelischen Verwahrlosung der Epoche, ohne den Anspruch erheben zu wollen, dem Zerfall etwas entgegensetzen zu können.«

Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung

»Bei diesem Buch sei dem Leser geraten: Nimm Deinen Stock, stecke Dir, wie der Held des Großen Falls, eine Feder an den Hut und folge. Es ist zu Deinem Besten, und Du wirst es nicht bereuen … Ohne Peter Handke ist die deutsche Literatur gar nicht vorstellbar.«

Thomas E. Schmidt, DIE ZEIT

»Peter Handke schickt seinen zartkomisch-spinösen Helden auf einer phänomenologische Donquichotterie voller Epiphanien des Zufalls und Aventüren der Innerlichkeit.«

Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung

»Aber all das ist eingesponnen in eine Sprache, die geschaffen ist, um – wie im Märchen – unterschiedlichste Dinge in einer Empfindung zusammenzubringen. Von der eben lässt sich nicht bestimmen, ob sie eine des fortwährenden Erschreckens oder der unverlierbaren Zugehörigkeit zu dieser Welt ist. … Handke scheint zu den frühesten Motiven seines Schreibens zurückgekehrt zu sein.«

Jürgen Busche, FOCUS

» … ein lässiges, ziemlich cooles Buch, vorgetragen in einem beinahe homerischen Sound.«

Andreas Rosenfelder, WELT am SONNTAG

»Allmählich, und darin liegt des Erzählers Kunstleistung, weiten sich die durchstreiften Gefilde von den Stadträndern bis ins Zentrum zu einer Weltlandschaft, so wie die alten Meister à la Brueghel sie imaginierten: Ein Panorama voll konturhart gezeichneter, äußert merkwürdiger Wesen.«

Ulrich Weinzierl, DIE WELT

»Handke macht es sich nicht leicht, eine aus den Fugen geratene Welt einmal mehr in der Schrift zu retten – er tut es kraft der Imagination und eines genauen Hinschauens auf Zwischenräume und -töne, für die keiner sonst die rechten Worte hat …«

Jan Röhnert, Der Tagesspiegel

»In solchen Litaneien inniger Verdichtung und zugleich Entzerrung im Echoraum, im vorantreibenden und zugleich auf der Stelle schaukelnden Wiederholungen, hallt, dröhnt, sirrt und schwingt sich der Klang der Sätze zur großen Handke-Melodie auf.«

Sabine Vogel, Frankfurter Rundschau Literaturmagazin

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