Walker Percy
Der Kinogeher

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Erschienen: 09.05.2016
Bibliothek Suhrkamp 1494, Gebunden, 224 Seiten
ISBN: 978-3-518-22494-6
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Die Filmbesuche des Kinogehers lassen sich nicht als triviale Zerstreuung verstehen, sie offenbaren ihm die Einsamkeit und Hilflosigkeit seiner Suche. Doch jene Suchen, von denen die Filme erzählen, sind verfälscht: Der Held und Außenseiter endet glücklich als Konformist in der Menge. Die Mutter des Kinogehers, die ihr Kind der vornehmen Verwandtschaft überließ, als sie den einfachen zweiten Mann heiratete, eine Schafferin, die das hier und jetzt Notwendige ohne viel Worte tut, gibt dem Sohn einen Hinweis, als sie in ihrer unsentimentalen Art ihm von der Unrast und den Depressionen seines Vaters, des Arztes, berichtet.

Schließlich findet der Kinogeher einen Weg, auf dem er zu suchen beginnen kann. Der Weg führt fort von leicht verdientem Geld und schönen Mädchen, fort auch von spektakulärer Leistung ...

»Eine seltene wahre Geschichte« nennt der Übersetzer Peter Handke den Roman, den ersten des Autors, der 1961 mit dem National Book Award ausgezeichnet wurde und Walker Percy sofort bekannt machte.

100. Geburtstag am 28. Mai 2016

Pressestimmen

»Wohliges Unwohlsein bereitet dieses Buch. ... Schöner hat der Weltschmerz jedenfalls nie wehgetan.«

Philipp Haibach, Die Literarische Welt

»Schon lange nicht mehr so auf ein Wiedersehen gefreut. Eine neue Suche. Und Peter Handkes Übersetzung ist immer noch wirklich großartig.«

Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Dieser Roman haut Sie um.«

Mathias Schnitzler, Berliner Zeitung

»Wenn man die Geschichte jetzt, im Jahr 2016, zum ersten Mal liest [...], ist man verblüfft, wie ›heutig‹ das alles klingt. Nicht nur Stil und Sprache, sondern vor allem die Mentalitilt des Protagonisten«

Katja Kullmann, der Freitag

»In seiner Gesamtheit ist der Kinogeher immer noch einer der wichtigen literarischen Meilensteine.«

Gerrit ter Horst, zeilenspruenge.de

»Dieses alterslose Werk ist es fraglos wert, ... wiederentdeckt zu werden.«

nordkurier.de

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