Brigitte Maria Mayer, Heiner Müller
Der Tod ist ein Irrtum - Bilder Texte Autographen

Mit zahlreichen farbigen Abbildungen
Der Tod ist ein Irrtum
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D: 29,90 €
A: 30,80 €
CH: 40,90 sFr

Erschienen: 19.09.2005
Leinen, 160 Seiten
ISBN: 978-3-518-41718-8

Inhalt

Die Photographin und Performance-Künstlerin Brigitte Maria Mayer und Heiner Müller haben sich 1990 kennengelernt und 1992 geheiratet. Bis zum Tod Heiner Müllers, der sich am 30. Dezember 2005 zum 10. Mal jährt, lebten sie mit ihrer gemeinsamen Tochter zusammen in Berlin.
Die letzten Lebensjahre Heiner Müllers, die äußerlich von seinen Funktionen als Präsident der Ostberliner Akademie der Künste und als Intendant des Berliner Ensembles geprägt waren, finden ein wenig bekanntes Gegengewicht in dem gegen die tödliche Krankheit Ankämpfenden, Schreibenden und Photographierenden, und die privaten Bilder, Texte und Zeichnungen, die in dieser Zeit im Bild-Dialog mit seiner Frau entstanden, formen auch ein poetisches Gegenstück, eine Symbiographie, zu der Autobiographie Krieg ohne Schlacht.
Der Tod ist ein Irrtum ist das sehr private Buch einer Liebe, eine Declaration of Love, zugleich ein durchkomponiertes Gesamtkunstwerk. In den bewußt unprätentiösen Portraitaufnahmen im Polaroidformat, dem privaten bildnerischen Code von Heiner Müller und Brigitte Maria Mayer, in wunderbar zarten Liebesgedichten, die hier zum Teil zum ersten Mal veröffentlicht werden, und in der Wiedergabe der Handschrift gewinnt das Bild des Schriftstellers Heiner Müller eine neue Dimension.

Pressestimmen

»Die bewegendste neue Publikation ist gewiss der Band Der Tod ist ein Irrtum. [...] Ein schönes und würdiges Buch.«
Neue Zürcher Zeitung
»Doch dann ist da dieses Buch, und es ist ein Geschenk. Denn es überschreitet die Grenze betrachteter Privatheit hin zur allgemeinen Gültigkeit, zur Wahrheit in Bildern und Sätzen von Liebe und Sterben, von Stärke und Tod. (...) Die meisten Bilder in diesem Buch sind Polaroids. Sie sind die empfindlichsten aller Fotografien; denn ihre Farbe ist vom Erlöschen bedroht. Sie zieht sich aus ihnen zurück, bis sie nur mehr der Abglanz des Gedächtnisses sind, dem sie dienen sollten, als sie entstanden. Aber das tut nichts; denn es ist die Liebe.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

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