Edward de Vere, Earl of Oxford
»Der zarte Faden, den die Schönheit spinnt« - Hundert Gedichte

Herausgegeben und übertragen von Kurt Kreiler
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A: 25,70 €
CH: 35,50 sFr

Erschienen: 11.11.2013
Gebunden, 401 Seiten
ISBN: 978-3-458-17587-2

Neuentdeckung des poetischen Frühwerks

 

Hundert Gedichte des Mannes, der Shakespeare erfand

Überrascht blicken wir auf das Werk eines jungen Autors des sechzehnten Jahrhunderts, den die englische Literaturgeschichte nicht kennt oder als Marginalie behandelt. Seine Gedichte besitzen Strahlkraft, Intelligenz und Entschiedenheit. Der Dichter – Edward de Vere, Earl of Oxford (1550–1604) – verbirgt seinen Namen von Anfang an hinter dem Schleier diverser Pseudonyme: Meritum petere grave, Fortunatus Infoelix, Ferenda Natura, Spraeta tamen vivunt, My lucke is losse, Phaeton. Ab 1593 (im Herbst dieses Jahres erscheint unter dem Namen William Shakespeare ein Versepos, Venus and Adonis) ist es dann nur noch eines: William Shakespeare.

Diese hundert Gedichte eines rollenkundigen Spötters und sprachspielverliebten Dialektikers, die fast ausnahmslos um das Mit- und Gegeneinander von Liebe und Zurückweisung, Sehnsucht und Widerwillen, Leidenschaft und Bezähmung kreisen, sind eine Neuerscheinung in der Welt der Literatur. Sie gewinnen ihren Wert nicht durch die Zuschreibung an William Shakespeare. Umgekehrt: Ihre Qualität stützt die These, dass Edward de Vere ab 1593 unter dem Pseudonym William Shakespeare publizierte.

Mit vielen schönen Liebesgedichten

Englisch und deutsch

Kommentare

»Die Liebe zwischen Mann und Frau als ewiger Kriegsschauplatz, Freundschaft, Musik, Zorn und viele andere pointiert präsentierte Themen wirken in ihrer bissigen Aussagekraft von erstaunlicher Modernität.«
Markus Jäger, ekz.bibliotheksservice, 24.02.2014

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