Oliver Nachtwey
Die Abstiegsgesellschaft - Über das Aufbegehren in der regressiven Moderne

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Erschienen: 09.05.2016
edition suhrkamp 2682, Taschenbuch, 264 Seiten
ISBN: 978-3-518-12682-0
Auch als eBook erhältlich

SZ/NDR-Bestenliste Sachbuch

Inhalt

Die Möglichkeit des sozialen Aufstiegs war eines der zentralen Versprechen der »alten« BRD – und tatsächlich wurde es meistens eingelöst: Aus dem Käfer wurde ein Audi, aus Facharbeiterkindern Akademiker. Mittlerweile ist der gesellschaftliche Fahrstuhl stecken geblieben: Uniabschlüsse bedeuten nicht mehr automatisch Status und Sicherheit, Arbeitnehmer bekommen immer weniger ab vom großen Kuchen. Oliver Nachtwey analysiert die Ursachen dieses Bruchs und befasst sich mit dem Konfliktpotenzial, das dadurch entsteht: Selbst wenn Deutschland bislang relativ glimpflich durch die Krise gekommen sein mag, könnten auch hierzulande bald soziale Auseinandersetzungen auf uns zukommen, die heute bereits die Gesellschaften Südeuropas erschüttern.

Aus dem Buch

»Aus der Gesellschaft des sozialen Aufstiegs ist eine Gesellschaft des Abstiegs, der Prekarität und Polarisierung geworden.«

Pressestimmen

»Nachtweys Analyse dürfte zum Wichtigsten der letzten Jahre gehören; sie dokumentiert auch, dass Soziologie durchaus mit dem auskommen kann, was derzeit an Begrifflichkeit zur Verfügung steht.«

Walter Hollstein, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag

»Eine kompakte, kluge Reflexion des Stands der Dinge.«

Stefan Reinecke, taz. die tageszeitung

»Eine vergleichbar verständliche, ... präzise formulierte und in sich stimmige Krisenerzählung dürfte auf dem deutschen Buchmarkt schwer zu finden sein.«

Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung

»Die Lektüre ist ein intellektuelles Vergnügen.«

Christian Füller, der Freitag

»Kritische Theorie hat selten mehr eingeleuchtet.«

Eva Thöne, Literatur Spiegel Dezember 2016/Januar 2017

»Das Buch stellt überraschend und intelligent die Klassenfrage ... eine stichhaltige Deutung der Gegenwart.«

Urs Hafner, Neue Zürcher Zeitung

»Die Neueste Frankfurter Schule: Nachtwey untersucht, wie die Liberalisierung des Kapitalismus in den letzten vierzig Jahren unser Leben verändert hat. … Auch Oliver Nachtwey hat keine Lösung. Aber er stellt die richtigen Fragen …«

Joachim Gaertner, hr fernsehen

» ... die Probleme der gegenwärtigen Entwicklung analysiert sein Buch treffend und schonungslos.«

Gerrit Bartels, rbb kulturradio

»Selten gab es im deutschsprachigen Raum einen derart differenziert argumentierenden, stilistisch elegant formulierten und mit klarer Haltung vorgetragenen Wissenschaftsessay zu dem sperrigen Thema der Sozialstrukturanalyse.«

Christian Baron, konkret 9/2016

»Oliver Nachtwey hat mit dem Buch über die Abstiegsgesellschaft die Gegenwartserzählung für die Generation X vorgelegt. Aus seiner Sicht hat sich der Neoliberalismus überholt.«

Barbara Tóth, Falter Nr. 40a/17

Nachrichten

Kommentare

Gerade für Nicht-Soziologen ein sehr empfehlenswertes Buch, denn es gibt einen zusammenhängenden und verständlichen Überblick über wesentliche soziale Entwicklungen der letzten Jahrzehnte, die jeden betreffen.
Krysztof Daletski, 06.08.2016

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