Hans Zeisel, Marie Jahoda, Paul F. Lazarsfeld
Die Arbeitslosen von Marienthal - Ein soziographischer Versuch über die Wirkungen langandauernder Arbeitslosigkeit

Herausgegeben von Marie Jahoda, Paul F. Lazarsfeld und Hans Zeisel
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Erschienen: 10.02.1975
edition suhrkamp 769, Broschur, 160 Seiten
ISBN: 978-3-518-10769-0

Inhalt

Diese erstmals 1933 veröffentlichte Arbeit ist ein Grund- und Begründungstext soziographischer Forschung. Ihr Ziel war es, mit den Mitteln moderner Erhebungsmethoden ein Bild von der psychologischen Situation einer Arbeitslosenpopulation (Marienthal in Niederösterreich) zu gewinnen. Zwei Aufgaben mußten gelöst werden — eine inhaltliche: zum Problem der Arbeitslosigkeit Material beizutragen, und eine methodische: einen sozialpsychologischen Tatbestand umfassend darzustellen. Die Forschungsgruppe hat sich, nach einer längeren Vorbereitungsphase, einige Wochen in Marienthal aufgehalten. Das dort gesammelte Material (Ergebnisse von Interviews, Berichte von Betroffenen und Gemeindefunktionären, Tagebuchnotizen, Briefe, Beobachtungsprotokolle, statistische Daten) wurde in gemeinsamen Arbeitssitzungen der Forscher gesichtet, ausgewertet, analysiert. So entstand schließlich ein im großen und ganzen paradigmatisches Untersuchungsbild von konzentrierter Arbeitslosigkeit, ihren wirtschaftlichen, psychischen und sozialen Folgephänomenen, dessen Hauptmerkmale nach wie vor aufschlußreich sind für empirische Sozialforschung auf diesem Feld.
Im Original erschienen unter dem Titel Die Arbeitslosen von Marienthal (Verlag für Demoskopie, Allensbach und Bonn).

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