Amin Maalouf
Die Auflösung der Weltordnungen - Essay
Aus dem Französischen von Andrea Spingler
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CH: 35,50 sFr
Erschienen: 21.06.2010
Gebunden, 248 Seiten
ISBN: 978-3-518-42162-8
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Die Auflösung der Weltordnungen
Für mich einerseits sehr informativ, wie die Entwicklungen im Maghreb und Nahen Osten beschrieben wird, andererseits teilweise sehr speziell. - aber interessant.
Besonders das Kapitel III sprach mich an. Ich denke nicht, daß es eine Änderung auf der Basis der Einsicht und Vernunft geben wird; solange Wohlstand herrscht, sind die, die ihn besitzen saturiert. Gleichzeitig ist aber Wohlstand wie wir ihn rund um den Globus über Medien vorgestellt bekommen (durch Werbung, in Filmen) für viele erreichbar, zumindest erstrebenswert (der Vergleich ist das Problem: wenn ich sehe wie es den andern gut geht, möchte ich das auch; lebe ich in „meiner Welt“ bin ich zufrieden).
Die Geschichte hat stets bewiesen, dass Änderungen nur durch Revolution und/oder Krieg ausgelöst werden. Das heißt, wenn das Volk nichts mehr zu verlieren hat (z.B. nach einem Krieg oder nach einer Diktatur-Herrschaften) besteht umfassende Solidarität, die zu gemeinsamen Aktionen führt und dadurch zu Veränderungen.
Ob diese dann auch zu nachhaltigem Verhalten (unsere Resourcen zu schützen, sich mit anderen Werten als nur Konsum zufrieden zu geben) führen, bleibt fraglich, weil es offensichtlich ein tiefverwurzeltes menschliches Verhalten ist, nach mehr (im Sinne von Materiellem) zu streben (Jagd- und Sammlertrieb).
Somit glaube ich, dass sich Geschichte immer wiederholen wird.
K-H. Barth
Für mich einerseits sehr informativ, wie die Entwicklungen im Maghreb und Nahen Osten beschrieben wird, andererseits teilweise sehr speziell. - aber interessant.
Besonders das Kapitel III sprach mich an. Ich denke nicht, daß es eine Änderung auf der Basis der Einsicht und Vernunft geben wird; solange Wohlstand herrscht, sind die, die ihn besitzen saturiert. Gleichzeitig ist aber Wohlstand wie wir ihn rund um den Globus über Medien vorgestellt bekommen (durch Werbung, in Filmen) für viele erreichbar, zumindest erstrebenswert (der Vergleich ist das Problem: wenn ich sehe wie es den andern gut geht, möchte ich das auch; lebe ich in „meiner Welt“ bin ich zufrieden).
Die Geschichte hat stets bewiesen, dass Änderungen nur durch Revolution und/oder Krieg ausgelöst werden. Das heißt, wenn das Volk nichts mehr zu verlieren hat (z.B. nach einem Krieg oder nach einer Diktatur-Herrschaften) besteht umfassende Solidarität, die zu gemeinsamen Aktionen führt und dadurch zu Veränderungen.
Ob diese dann auch zu nachhaltigem Verhalten (unsere Resourcen zu schützen, sich mit anderen Werten als nur Konsum zufrieden zu geben) führen, bleibt fraglich, weil es offensichtlich ein tiefverwurzeltes menschliches Verhalten ist, nach mehr (im Sinne von Materiellem) zu streben (Jagd- und Sammlertrieb).
Somit glaube ich, dass sich Geschichte immer wiederholen wird.
K-H. Barth
K-H. Barth, 15.02.2011






