Gerald Murnane
Die Ebenen - Roman

Aus dem Englischen von Rainer G. Schmidt Mit einem Nachwort von Ben Lerner
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D: 16,00 €
A: 16,50 €
CH: 23,50 sFr

Erschienen: 08.05.2017
Bibliothek Suhrkamp 1499, Gebunden, 152 Seiten
ISBN: 978-3-518-22499-1
Auch als eBook erhältlich

Platz 1 SWR-Bestenliste Juli/August 2017

Inhalt

In den Ebenen im Outback, auf ihren riesigen Ländereien, leben Familien, die eine eigentümliche, teils fort-, teils rückschrittliche Kultur pflegen. Besessen von der eigenen Überlieferung, heuern sie Maler, Musiker, Schriftsteller und Denker an, um jeden Aspekt ihres Lebens dokumentieren zu lassen. Ein junger Filmemacher kommt in die Region, um ein Porträt jener Ebenen zu realisieren. Doch statt in die Landschaft zu gehen, vergräbt er sich in der labyrinthartigen Bibliothek seines Gönners, durch die, auf verschiedenen Zeit-Ebenen, Projektionen von Frauen geistern. Alles treibt auf »Offenbarungen« hin …

Die Ebenen ist ein moderner Klassiker der australischen Literatur und erzählt – in einer hypnotisierenden Prosa von akrobatischem Bau – die Geschichte einer existenziell aufgeladenen Suche und eines sonderbaren Selbstverlustes.

 

»Murnane ist ein Genie und Beckett ebenbürtig.« Teju Cole, 01.12.2016

Im Original erschienen unter dem Titel The Plains (Text Publishing).

Erstmals in deutscher Sprache
 

Pressestimmen

»Das ist kein literarischer Taschenspielertrick. Das ist echte Magie.«

Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung

»In Murnanes Werk steckt etwas von Italo Calvino, von Samuel Beckett, von Jorge Luis Borges. Doch früher oder später wird man sagen: Das ist ja wie bei Gerald Murnane.«

Gregor Dotzauer, Der Tagesspiegel

»Die Ebenen ist zugleich Parabel, Fabel, Allegorie, Mythologie und eine große poetische Vision.«

New York Review of Books

»Man liest dieses enigmatische Buch zu Ende und fängt sofort wieder an, es zu lesen.«

The Paris Review

»Eine Prosa, die ihre Stärke aus dem Bündnis mit der Unsichtbarkeit gewinnt. Eine sehr besondere Art von Literatur.«

Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung

»Murnanes verschachtelte Sätze reichen von der Vergangenheit bis ins Futur Zwei und lassen dabei eine literarische Hochebene entstehen, in der Langeweile und Eintönigkeit den Boden einer vibrierenden, karg-intensiven Schönheit bilden.«

Jörg Magenau, Deutschlandfunk Kultur

»Murnane gelingt es, den Leser mithilfe der Sprache hinter die vermeintliche Wirklichkeit schauen zu lassen.«

Deutschlandfunk Kultur

»Murnane bietet dieses wunderbare Szenario in eleganten, langen, gegen Ende abfallenden Sätzen dar. Wie die Landschaft verheißen sie etwas.«

WDR

Kommentare

Gerald Murnane gehört zu den originärsten Schriftstellern, die heute in englischer Sprache schreiben.
J. M. Coetzee, 19.01.2017

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