Gideon Lewis-Kraus
Die irgendwie richtige Richtung - Eine Pilgerreise

Aus dem amerikanischen Englisch von Thomas Pletzinger
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D: 16,99 €
A: 17,50 €
CH: 24,50 sFr

Erschienen: 16.09.2013
suhrkamp taschenbuch 4465, Klappenbroschur, 384 Seiten
ISBN: 978-3-518-46465-6
Auch als eBook erhältlich

Wie ich um die Welt pilgerte und meine Familie fand

»Jakobsweg – Zielstrebigkeit – 10. Juni«. Was soll das? Er kann sich beim besten Willen nicht mehr erinnern, warum er das in sein Notizbuch geschrieben hat. Gideon ruft seinen Freund Tom an, und der weiß es. Sie sind zum gemeinsamen Pilgern verabredet. Am 10. Juni geht es los. Der Weg ist das Ziel, alles andere ist egal. Hauptsache, die Richtung stimmt, irgendwie. Santiago di Compostela ist weit entfernt, aber Berlin mit seinen Galerieeröffnungen, Bars und Clubs glücklicherweise auch. Pilgernd will er sich von den Zwängen der grenzenlosen Freiheit befreien. Und der ersten großen Krise seines Lebens entkommen, in die er geriet, als der Vater, ein schwuler Rabbi aus New Jersey, die Familie verließ, um mit seinem Freund zusammenzuziehen.

Pilgernd kommt er dem eigenen Glück und dem Mysterium seiner Familie, Vaters verborgenem Leben, auf die Spur. Zum Schluss hat sich etwas verändert. Er hat sich verändert. Er hat das Rätsel seines Lebens gelöst.

»Ein sehr ehrliches, sehr kluges, sehr bewegendes Buch darüber, jung und ohne Wurzeln und neben der Spur zu sein. Warum in der ganzen Welt herum suchen, um das Rätsel in der eigenen Brust zu lösen?« Dave Eggers

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Pressestimmen

»Mit viel Witz und Selbstironie, mit einem Touch Tragik, mit einem Gespür für die Gegenwart, die man nur einfangen kann, wenn man nicht genau weiß, wo man suchen soll«

DER SPIEGEL

»Im Verlauf eines Jahres, im Verlauf dieses schönen, lebensklugen, drogen-, freundschaft- und sexverherrlichenden Buches wird Gideon Lewis-Kraus geradezu in eine Pilgerschaftsabhängigkeit geraten und von Ort zu Ort ziehen, fort aus der Welt der unendlichen Freiheiten oder der unendlichen Abhängigkeiten, hinüber in die Wanderwelt der Notwendigkeit.«

Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Schön, oft sehr komisch … LK erzählt eine Geschichte, die suchend und zielgerichtet zugleich ist, eine Geschichte, die den Leser dazu zwingt, den Weg ebenso ernst zu nehmen wie das Ziel.«

The New Yorker

»... pointenreich und flüssig erzählt ...«

Ronald Düker, DIE ZEIT, Literatur-Magazin

»In dieser funkelnden Reisebeschreibung sucht ein junger Schriftsteller nach einem Mittel gegen die eigene Nutzlosigkeit, indem er vielbegangenen Wegen folgt … Gideon Lewis-Kraus' lebhaftes Beschreibungstalent und sein komisch ausfransendes Philosophieren ergeben das unterhaltsame, durchdachte Porträt eines Slackers, der sich mit der Suche nach irgendeinem Sinn des Lebens herumschlägt.«

Publishers Weekly

»Ein witziger, emotionaler Reisebericht … das ehrliche, dringende Bemühen, mit der nackten Tatsache zurechtzukommen … dass wir nur ein Leben haben … funkelt vor lauter treffenden, fast aphoristisch zugespitzten Beobachtungen.«

The Boston Globe

»Wenn David Foster Wallace Eat, Pray, Love geschrieben hätte, wäre vielleicht etwas Ähnliches wie die Abenteuer von Gideon Lewis-Kraus dabei herausgekommen. A Sense of Direction ist der brillant abschweifende und komisch ernsthafte Bericht über die Wanderungen eines Mit-Neurotikers und seine hart erkämpften Lektionen in Sachen Glück, Vergebung und internationaler Pilgermode.«

Gary Shteyngart

»Ein bewegendes Buch.«

unterwegs nr. 90

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Kommentare

Dieser Pilgerreise möchte ich für mein Leben gerne folgen! Sprachlich genial, abenteuerlich und höchst amüsant; dabei gehaltvoll und mit dem Potential, das eigene Leben und das, was folgen könnte, intensiv zu erleben ... SO soll Lesen sein !!!
Dorith Steffens, Mayersche Buchhandlung, Köln, 17.09.2013

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