Hanno Rauterberg
Die Kunst und das gute Leben - Über die Ethik der Ästhetik

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Erschienen: 08.06.2015
edition suhrkamp 2696, Broschur, 206 Seiten
ISBN: 978-3-518-12696-7
Auch als eBook erhältlich

Was soll und was darf die Kunst?

Die Kunst durchlebt einen Epochenwandel. Von den modernen Idealen der Autonomie, Freiheit und Originalität ist kaum etwas übrig. Heute beherrscht der vormoderne Auftragskünstler die Szene, mal in der Rolle des kreativen Sozialarbeiters, mal als Fabrikant funkelnder Statussymbole. Damit aber wandelt sich die Bestimmung der Kunst: Sie ist nicht länger Gegenwelt, sie ist in der Welt. Ihre angestammten Werte gelten nicht mehr. Also muss die Kunst neu verhandeln, was sie soll und was sie darf. Wenn sie nicht länger Selbstzweck ist, wessen Zwecken dient sie dann? Hanno Rauterberg diskutiert die tiefgreifenden Veränderungen. Er plädiert für ein neues Künstlerethos – und eine Kunst des guten Lebens.

Pressestimmen

»Rauterberg unternimmt den Versuch, der Kunst ihre Kunsthaftigkeit, Selbstzweckhaftigkeit und einen metaphysischen Horizont zurückzugewinnen.«

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Rauterberg bleibt trotzdem entspannt - fordert keine Besinnung, sondern eine Sortierung ... Hanno Rauterberg bietet immerhin eines: Orientierung.«

Swantje Karich, Die Literarische Welt

»Mit vielen interessanten Zitaten und Beispielen zeichnet der »ZEIT«-Redakteur ein Bild der Kunst im Zeitalter des Neoliberalismus.«

Guido Speckmann, neues deutschland

»Mit Die Kunst und das gute Leben legt Hanno Rauterberg einen zugleich philosophischen und praxisnahen Diskussionsbeitrag vor, der vor allem jenen ein Koordinatensystem gibt, denen die etablierte Kunst der Gegenwart schon lange nichts mehr sagen kann.«

Stefan Weiss, Der Standard

»Ein fundiert argumentierendes Buch, das diskutiert werden wird.«

Iris Hetscher, Weser-Kurier

»Sehr genau untersucht Rauterberg die Entwicklungen der letzten Jahre auf dem Kunstmarkt, der gesellschaftlichen Position des Künstlers und dessen Arbeitsweisen. Dabei schreibt er beispielreich und philosophisch, indem er seine historische Analyse benutzt, um gesellschaftliche, aber auch ästhetische Veränderungen zu erklären und zu werten.«

Robin Droemer, Hohe Luft 5/2015

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