Wilhelm Schmid
Die Liebe neu erfinden - Von der Lebenskunst im Umgang mit Anderen

Die Liebe neu erfinden
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D: 19,90 €
A: 20,50 €
CH: 28,50 sFr

Erschienen: 20.09.2010
Gebunden, 399 Seiten
ISBN: 978-3-518-42203-8

Inhalt

Die Liebe ist schwierig geworden. Alles soll sie leisten: uns unendliche Glücksgefühle, unbändige Leidenschaft und ewige Lust bescheren – allerdings ohne uns in unserer Freiheit einzuschränken. Kein Wunder also, daß sie diesem Erwartungsdruck kaum noch standhält: Die Liebe erstickt, wenn sie immer nur Liebe sein muß.

Manche sprechen daher schon verzweifelt vom »Ende der Liebe«, viele arrangieren sich mit der alltäglichen Tristesse dessen, was doch einmal Liebe war, und wieder andere wollen eine neue »Nüchternheit«, aber die wird die Herzen nicht wärmen. Ja, die Liebe ist kompliziert geworden, aber ist das etwa ein Grund, von ihr zu lassen?

Wohl eher nicht, denn die Liebe ist sinnstiftend wie kaum etwas sonst. Nach dem Ende der Liebe liegt daher ein Neuanfang nahe, eine Renaissance der Liebe unter veränderten Vorzeichen. Es ist Zeit, die Romantik zu retten, sie auf neue Weise lebbar zu machen, die Liebe also neu zu erfinden: als atmende Liebe, die zu einer pragmatischen Romantik in der Lage ist.

Der Bestsellerautor Wilhelm Schmid (Glück, 2007) fragt in seinem neuen Buch danach, warum die Liebe in unserer Zeit so selten glückt, und zeigt Wege auf, wie sie dennoch gelingen kann. Seine »Kunst des Liebens« zielt durch alle Schwierigkeiten hindurch auf eine neue Leichtigkeit der Liebe und des Lebens.

 

 

Pressestimmen

»Schmids Bücher führen durchs Tal der Erkenntnis hinauf auf Berge, von denen aus es eine erfrischend klare Sicht gibt - auf uns selbst und unser alltägliches Leben. Er erfindet das Rad nicht neu. Aber er haucht der alten Liebeskunst im Gewand des 21. Jahrhunderts neues Leben ein.«

Annette Brüggemann, Deutschlandfunk

»Wilhelm Schmid, von Haus aus praktizierender Philosoph, ist zu loben, weil er ohne das schwere Gepäck seines Berufstandes auf Reisen geht; er schreibt anschaulich, scheut sich nicht vor Vereinfachungen, die der Sache dienen, und schwingt sich zu gelegentlichen Höhenflügen auf, die uns zeigen, dass Liebeskunst auch Gedankenkunst ist. Die Liebe neu erfinden ist ein lesenswertes und nachdenklich stimmendes Buch, an dem allenfalls der dick aufgetragene Titel stört.«

Otto A. Böhmer, Frankfurter Rundschau

»Wilhelm Schmid erfindet nichts wirklich neu, auch die Liebe nicht. Aber er räumt auf. Betrachtet das, was er im stillen Kämmerlein findet, mit Muße und vorurteilsfrei. Damit bietet er ein entspanntes Gegengewicht zu all jenen, die ›Das Ende der Liebe‹ ausrufen. Sein Buch ist auf den zweiten Blick durchaus ein Nachschlagewerk zu Fragen der Verführung, der Alltagsliebe, der Machtspiele, der Erotik, der Treue - und stellt stets ein Denken in Vordergrund, das tolerant im Zulassen von Möglichkeiten ist. Wenn es nicht ist, wie es sein sollte? Ist es eben anders.«

Britta Heidemann, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

»Der Autor kennt sich aus. Mit welcher Innerlichkeit das Entstehen von Beziehungen ausgelotet, wie tief der Verflechtung von Beziehungen nachgeforscht wird, ist schon beachtlich.«

Katrin Krips-Schmidt, Die Tagespost. Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur, Würzburg

»Wilhelm Schmids Buch ist … sehr zu empfehlen, weil es die – auch in Literatur und Film gesammelte – Fülle und Reichhaltigkeit menschlicher Erfahrungen mit dem Thema Liebe mit einem klaren und ordnenden Denken verbindet. … Wie die Liebe … bewahrt werden kann, dafür gibt Schmid sehr anregende Beispiele, die nicht wahllos aus der Luft gegriffen, sondern denkend und einfühlend erschlossen sind.«

Richard Niedermeier, medienprofile Heft 2/2011

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