Joseph Weizenbaum
Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft

Aus dem Amerikanischen von Udo Rennert
Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft
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Erschienen: 05.12.1978
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 274, Broschur, 369 Seiten
ISBN: 978-3-518-27874-1

Inhalt

Weizenbaum will uns vor der Hybris der Naturwissenschaften warnen. Er fordert dazu auf, Wissenschaft und Technik rational einzusetzen, statt sie zu mystifizieren - und er tut dies mit viel Temperament. Insbesondere geht der erfolgreiche Computerwissenschaftler mit denjenigen seiner Kollegen ins Gericht, die uns (und wahrscheinlich sich selber) weismachen wollen, der Mensch sei im Prinzip nichts anderes als ein informationsverarbeitendes System, könne also vollständig mit einem hinreichend leistungsfähigen Computer simuliert werden. In eben dieser Überzeugung der Forscher, die sich mit der künstlichen Intelligenz beschäftigen und die er spöttisch dem Clan der »Artificial Intelligentsia« zuordnet, sieht Joseph Weizenbaum geradezu die Quintessenz naturwissenschaftlicher Borniertheit.

Pressestimmen

»›Wer nur einen Hammer hat, sieht die Welt als Nagel‹, pflegte Weizenbaum oft zu sagen. Es ist lohnenswert, den Hammer für eine Weile beiseite zu legen, sich zu besinnen und sich wieder auf seine Gedanken einzulassen. Sein Werk hat nicht an Aktualität und Brisanz verloren.«

Dirk Jahn, Handbuch E-Learning Juni 2011

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