Hg.: Renatus Deckert
Die Nacht, in der die Mauer fiel - Schriftsteller erzählen vom 9. November 1989

Herausgegeben von Renatus Deckert
Die Nacht, in der die Mauer fiel
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A: 9,20 €
CH: 13,50 sFr

Erschienen: 23.02.2009
suhrkamp taschenbuch 4073, Broschur, 239 Seiten
ISBN: 978-3-518-46073-3

Inhalt Inhaltsverzeichnis

Der 9. November 1989 ging in die Geschichtsbücher ein: Die auf einer Pressekonferenz der DDR-Regierung irrtümlich verlesene Mitteilung, Reisen in den Westen seien ab sofort möglich, löste einen Sturm auf die Berliner Mauer aus, dem sich die Grenzsoldaten nicht widersetzen konnten. Nach 28 Jahren öffnete sich der Eiserne Vorhang. Wer die Nacht, in der die Mauer fiel, nicht verschlief, feierte auf den Straßen von Berlin.

25 Autoren aus Ost und West lassen die historische Nacht Revue passieren. In persönlichen Texten, die eigens für dieses Buch geschrieben wur­den, erzählen sie, was sie erlebten, was sie fühlten und wie sie sich heute daran erinnern.

Mit Texten von u.a. Jürgen Becker, Marcel Beyer, Volker Braun, Friedrich Christian Delius, Durs Grünbein, Reinhard Jirgl, Katja Lange-Müller, Michael Lentz, Robert Menasse, Emine Sevgi Özdamar, Katja Oskamp, Thomas Rosenlöcher, Kathrin Schmidt, Antje Rávic Strubel, Uwe Tellkamp und Hans-Ulrich Treichel.

Pressestimmen

»Wo man zum Jubiläum des Mauerfalls eher Ermüdung befürchtet hätte, kann man sich plötzlich nicht sattlesen an diesen literarischen Zeugnissen. Gerade weil der Einzelne darin meist quer zu den Ereignissen steht, sind es Beglaubigungen der friedlichen, sinnvollen Veränderbarkeit der Welt. Als solche kommen sie gerade rechtzeitig, weil die individuelle Erinnerung zum Jahrestag vom kollektiv abrufbaren Pool historischer Fernsehbilder allzu leicht weggeschwemmt zu werden droht. Darum sollte man sich den gerade in ihrer Vielstimmigkeit überzeugenden Rückblicken zuwenden und erinnernd, lesend wieder und wieder die Grenze überschreiten und die Mauer stürzen sehen.«
Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»In ihrer Unterschiedlichkeit liefern die Beiträge das vielseitige Bild eines welthistorischen Ereignisses, dessen Bedeutung nicht überschätzt werden kann.«

Jürgen Israel, Der Sonntag

»Ein spannender Rückblick, der sich als Gesamtheit liest wie eine Synchron-Reportage von vielen Schauplätzen.«

erl, Nürnberger Nachrichten

»Die vom Essayisten und Lyriker Renatus Deckert herausgegebene Anthologie bietet ein Panorama von Hoffnungen, Wünschen und Ernüchterungen, die mit dem 9. November 1989 eintraten. Ein guter Anfang für eine gesamtdeutsche Erinnerungskultur.«

Uwe Rossner, Ostsee-Zeitung

Kommentare

Wirkungsvoller Titel. Von prägnanter und zugleich evokativer Aussagekraft. Bezüglich jener Nacht vom 9. auf den 10.9. beschwört er nicht nur die Erinnerung an die geschichtlichen Ereignisse herauf, sondern auch die Träume, die unsere Vorstellungswelt mit dem Nachtmotiv assoziiert.
Emilia FIANDRA, 05.02.2009

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