Thomas Brasch
»Die nennen das Schrei« - Gesammelte Gedichte

Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Martina Hanf und Kristin Schulz
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D: 28,00 €
A: 28,80 €
CH: 38,50 sFr

Erschienen: 09.02.2015
Klappenbroschur, 1029 Seiten
ISBN: 978-3-518-42453-7

Inhalt

 

Thomas Brasch, Dichter, Dramatiker, Filmschaffender und Übersetzer, ist eine der markantesten Figuren der jüngeren deutschen Literatur. Vom Widmungs- und Gelegenheitsgedicht über Ballade und Lied bis hin zu Stückcollagen und Fototext – die Gesammelten Gedichte ermöglichen es zum ersten Mal, sich ein umfassendes Bild seines im Verlauf von 40 Jahren entstandenen lyrischen Werks zu machen.

In zeitlicher Folge enthält die Ausgabe sämtliche zu Lebzeiten veröffentlichten Gedichte – darunter Raritäten wie die in der Reihe Poesiealbum veröffentlichte Sammlung von 1975, Braschs einzige DDR-Publikation von Gedichten, oder, seit Jahren vergriffen, Kargo. 32. Versuch auf einem untergehenden Schiff aus der eigenen Haut zu kommen aus dem Jahr 1977.

Hinzu kommen die verstreut  veröffentlichten Gedichte, die für diesen Band zusammengetragen wurden. Ferner zahlreiche Texte aus dem Nachlass, unbekannte und bereits veröffentlichte. Unter Verwendung von Selbstaussagen bietet der Kommentar umfangreiche Zusatzinformationen zu jedem Gedicht.

Limitierte Sonderausgabe

70. Geburtstag am 19. Februar 2015

Pressestimmen

»Mitreißend sind Braschs Gedichte ... vor allem dann, wenn der Wütende, der Verliebte und der Fool aufeinandertreffen.«

Jutta Person, Süddeutsche Zeitung

»Die nennen das Schrei ist eine umfassende Sammlung, die Thomas Braschs poetisches Schaffen in all seinen Facetten widerspiegelt … selbst in seiner rasch verfassten Gebrauchslyrik, die vor allem im Nachlassteil des Bandes zu finden ist … bleibt Thomas Brasch als origineller, oft witziger und vor allem äußerst sprachbewusster Autor  erkennbar.«

Ralph Gerstenberg, Deutschlandfunk

» Die Herausgeber Martina Hanf und Kristin Schulz haben einen Schatz gehoben und ans Tageslicht gebracht. Damit der große Rebell und begnadete Sprachartist wiederentdeckt und weiterhin gewürdigt wird.«

Constanze Matthes, Mitteldeutsche Zeitung Ostern 2015

»Die Gedichte ... zeugen von der Bedeutung Thomas Braschs als wichtigem Autor der deutschen Nachkriegsliteratur. Sie haben nichts von ihrer Schönheit, Eindringlichkeit und auch (politischen) Relevanz verloren.«

Tobias Schmidt, literaturkritik.de

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