Philipp Ther
Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent - Eine Geschichte des neoliberalen Europa

Aktualisierte Ausgabe
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Erschienen: 09.05.2016
suhrkamp taschenbuch 4663, Taschenbuch, 447 Seiten
ISBN: 978-3-518-46663-6
Auch als eBook erhältlich

 

 

SZ-/NDR-Bestenliste Sachbuch

 

Inhalt

Als im November 1989 die Mauer fiel, begann ein Großexperiment kontinentalen Ausmaßes: Die ehemaligen Staaten des »Ostblocks« wurden binnen kurzer Zeit auf eine neoliberale Ordnung getrimmt und dem Regime der Privatisierung und Liberalisierung unterworfen. Diese Transformation brachte Gewinner und Verlierer hervor: Russland glitt in ein wirtschaftliches Chaos ab, auf dem Präsident Putin sein autoritäres Regime begründete, Länder wie Polen, Tschechien oder Ungarn erholten sich und sind heute Mitglieder der EU. Während Warschau und andere Hauptstädte sich zu Boomtowns entwickelten, verarmten ländliche Regionen.

In seinem »elektrisierenden Buch« ( Jens Bisky, SZ) legt Philipp Ther eine umfassende zeithistorische Analyse der neuen Ordnung auf dem alten Kontinent vor – und zwar erstmals in gesamteuropäischer Perspektive. Er räumt mit einigen Mythen rund um »1989« auf und präsentiert eine erste Bilanz der neoliberalen Ordnung.

Pressestimmen

»Das Buch, das der Wiener Historiker Phillpp Ther über Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent geschrieben hat, öffnet tatsächlich die Augen.«

boll, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

» ... Philipp Thers schönes und kluges Buch über die neue Ordnung auf dem alten Kontinent ... «

Stephan Wackwitz, DIE WELT

»Thers Buch offenbart die großen Lebenslügen Ost- und Westeuropas.«

Jana Hensel, der Freitag

»Dieses komplizierte Geschehen schildert Ther akribisch, präzise, stilistisch schön und logisch.«

György Dalos, DIE ZEIT

»Beeindruckend an dem Band ist vor allem die enorme Faktenfülle und die umsichtige Anordnung des Materials, die Ther vorgenommen hat, dazu kommt der klare, flüssige Stil des Autors, der das Buch auch einem nicht-akademischen Publikum ohne weiteres verständlich macht.«

Günter Kaindlstorfer, SWR

»Philipp Ther liefert keine vorschnelle Abrechnung mit dem Neoliberalismus, sondern ist um eine ausgewogene Darstellung der durch neoliberale Politik ausgelösten Prozesse in Osteuropa bemüht. Er argumentiert empirisch gut unterfüttert, differenziert zwischen den verschiedenen Ländern und arbeitet auch Unterschiede zwischen neoliberaler Rhetorik und dem tatsächlichen, relativ  pragmatischen Handeln, etwa des ehemaligen tschechischen Präsidenten Vaclav Klaus, heraus.«

Conrad Lay, Deutschlandfunk

»Dieses elektrisierende Buch ist kein Plädoyer für Schocktherapien, eröffnet aber die Möglichkeit, aus den Erfahrungen und Krisen der zu Ende gehenden Periode zu lernen.«

Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung

»Thers Buch ist ein Kunstwerk zeitgenössischer Geschichtsschreibung, dem es gelingt, den Verlauf der Vergangenheit in seiner subjektiven Erfahrung aufzuweisen, ohne die Objektivität des Geschehenen zu trivialisieren.«

Moritz Pfeifer, ParisBerlin | Magazin für Europa

Nachrichten

Kommentare

Ein beeindruckendes Buch zur Geschichte Osteuropas nach der Wende. Sehr empfehlenswert und sehr lesenswert.
Reiner Girstl, 03.05.2016

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