Peter Handke
Die Obstdiebin oder Einfache Fahrt ins Landesinnere

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Erschienen: 13.11.2017
Leinen, 559 Seiten
ISBN: 978-3-518-42757-6
Auch als eBook erhältlich


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Inhalt

Als das »Letzte Epos« (mit großem »L«) hat Peter Handke seinen neuen Roman bezeichnet. Mit der Niederschrift begann er am 1. August 2016: »Diese Geschichte hat begonnen seinerzeit an einem jener Mittsommertage, da man beim Barfußgehen im Gras wie eh und je zum ersten Mal im Jahr von einer Biene gestochen wird.« Dieser Stich wird, wie der Autor am 2. August festhält, zum »Zeichen«. »Ein gutes oder ein schlechtes? Weder als gutes noch als ein schlechtes, gar böses – einfach als ein Zeichen. Der Stich jetzt gab das Zeichen, aufzubrechen. Zeit, daß du dich auf den Weg machst. Reiß dich los von Garten und Gegend. Fort mit dir. Die Stunde des Aufbruchs, sie ist gekommen.«

Die Reise führt aus der Niemandsbucht, Umwegen folgend, sie suchend, in das Landesinnere, wo die Obstdiebin, »einfache Fahrt«, keine Rückfahrt, bleiben wird, oder auch nicht?. Am 30. November 2016, dem letzten Tag der Niederschrift des Epos, resumiert Peter Handke die ungeheuerlichen und bisher nie gekannten Gefahren auf ihrem Weg dorthin: »Was sie doch in den drei Tagen ihrer Fahrt ins Landesinnere alles erlebt hatte: seltsam. Oder auch nicht? Nein, seltsam. Bleibend seltsam. Ewig seltsam.«

Aus dem Buch

»Den Weg zum verschütteten Herzen freischaufeln, mit bloßen, mit eigenen Händen!«

Pressestimmen

»Sehr reizvoll ist, dass die ›Obstdiebin‹ über die ganze Erzählung hinweg zwischen einer Figur aus Fleisch und Blut und einem Phantasma schillert ...«

Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Anders, als der Autor glauben mag, liegt die Stärke dieses wie seiner anderen epischen Großprojekte nicht im weltumspannenden Gestus des Erzählers. Sondern in den Passagen, in dem er seinem Doppelgänger den Vortritt lässt, dem Verfasser von Aufzeichnungen und Meister der Prosa des Augenblicks.«

Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung

»Die Obstdiebin ist, wie jeder Handke, ein sehr seltsames Buch, eines das um seine Seltsamkeit weiß. Es gibt darin Wunderbares und Wunderliches und, wie bei einem modernen Parzival nicht anders zu erwarten, manche Wunde – die das Erzählen nicht heilen, sondern allenfalls bedecken kann.«

Richard Kämmerlings, Die Literarische Welt

»Wer Handkes Heldin von Chaville ... auf ihrer Wanderung in die ferne, als Sehnsuchtsort ausgemacht Picardie folgt, den nimmt ihr Schöpfer einmal mehr mit auf eine Reise durch seinen eigenen Denk- und Fühlkosmos.«

Peter Henning, Berner Zeitung

» ... man kann nicht anders, als dieses Buch als ein einziges großes Abenteuer zu empfinden ... «

Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung

»Peter Handke nutzt die herzhafte Geschichte von der Obstdiebin immer wieder für aphoristische Einschübe zu Krieg und Frieden, zu Gesellschaft und ihren Verkommenheiten. Diese Einfälle geben dem einfachen Leben auf der Tour eine ernste Würde, die aus dem Roman großartige Literatur macht.«

Harald Loch, Frankfurter Neue Presse

»›Verwandlung‹ ist das Schlüsselwort in Handkes Projekt eines neuen epischen Erzählens.«

Lothar Müller, Tages-Anzeiger

»Peter Handkes neuer Roman Die Obstdiebin ist das Ereignis dieses Bücherherbsts.«

Wolfgang Paterno, profil

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