Martin Hartmann
Die Praxis des Vertrauens

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Erschienen: 25.07.2011
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1994, Taschenbuch, 541 Seiten
ISBN: 978-3-518-29594-6
Auch als eBook erhältlich

»Der Luzerner politische Philosoph Martin Hartmann hat ein überaus kluges und lesenswertes Buch über ein Phänomen geschrieben, das spätestens seit der letzten Finanzmarktkrise in aller Munde ist, von dem aber niemand genau weiß, worin es besteht.«

Ludger Heidbrink, Die Zeit

 

Inhalt

Vertrauen ist als Thema allgegenwärtig. Ob von Politikverdrossenheit, Bankenkrise oder Mißbrauchsskandalen die Rede ist – stets wird vorausgesetzt, daß Vertrauen eine zentrale Ressource sozialen Handelns ist, die nur schwer hergestellt, aber schnell zerstört werden kann. Aber was ist Vertrauen? Wie wird es geschaffen, wie zerstört? Wem sollten wir vertrauen, wem eher mit Mißtrauen begegnen? Martin Hartmann unternimmt in dieser profunden Studie den Versuch, Vertrauen sowohl begrifflich als auch historisch zu klären. Er veranschaulicht seine theoretischen Überlegungen immer wieder mit konkreten Beispielen aus Politik, Wirtschaft und Familie. Vertrauen, so zeigt er, reduziert nicht Komplexität, wie oft vermutet, es ist selbst ein hochkomplexes Phänomen, das deutlich macht, wie zerbrechlich und anspruchsvoll Prozesse der Vertrauensbildung sind.

Pressestimmen

»Hartmann entwickelt seine Theorie in einem abgewogenen Verhältnis abstrakter Argumentation und beispielsorientierter Ausführung, systematischer Absicht und Sensibilität für Details, vorsichtigen und zupackenden Formulierungen.«

Josef Früchtl, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Wichtig an Martin Hartmanns umfangreicher philosophischer Studie Die Praxis des Vertrauens ist die Einsicht, dass Vertrauen weder einfach als strategisches Kalkül noch als Form der Irrationalität verstanden werden kann - und das Vertrauen ein komplexes Phänomen ist.«

Hans Bernhard Schmid, Neue Zürcher Zeitung

»Dieses empfehlenswerte Grundlagenwerk hilft Unternehmern bei der Positionsbestimmung in Zeiten des Umbruchs.«

Management Kompass 03/2012

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