»Insgesamt gelingt das Vorhaben des Autors in den im engeren Sinne historischen Teilen in überzeugender Weise. ... Es geht über die höfische Kultur von Karl dem Großen, Otto dem Großen, Friedrich Barbarossa und Wolfram von Eschenbach über Ludwig den Bayern, die Fugger und Luther, die Jesuiten der Barockzeit in München und bis zu den frühen Kochbüchern aus deutscher Hand, die beweisen, dass man zu jeder Zeit auf Augenhöhe mit anderen europäischen Kulturen war.«
Jürgen Dollase, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Auf 800 faktenreich fundierten Seiten spannt der Autor einen genussvollen und weiten Bogen über zweitausend Jahre ziemlich wechselhafter deutscher Geschichte - von der germanischen Vorzeit bis zu den kulinarischen Pilgerstätten des heutigen Berlin. 100 Bilder illustrieren diesen kühnen historischen Ritt, der sinnfällig Kulinarisches mit Historischem verquickt. So entsteht ein lesenswertes, delikates Seitenstück sonst üblicher Geschichtsschreibung.«
Reiner Veit, Inforadio, rbb
»...ein beeindruckendes, feinsinniges Buch...«
Christian Mittermeier, blog.zeit.de
»Er kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen...Der Sinn solchen Treibens und Schreibens ist es, dem deutschen Leser ins Gedächtnis zu rufen, dass er eigentlich immer schon, zumindest mit der einen Seele in seiner Brust, an der europäischen Tradition des Leichten, des Städtischen und Eleganten teil hatte. Seitz´ Buch ist dabei selbst die beste Illustration für Urbanität: Es liest sich wie eine Unterhaltung unter Freunden, wie Konversation - so nannte man das früher einmal - bei Tisch, bei einem anständigen Mahl. Und das Ganze ist wohl gespickt von würzigen Zitaten, wie bei einem erfindungsreichen Koch.«
Jürgen Ritte, Deutschlandfunk
»Das Beste aus der deutschen Kulturgeschichte hat Erwin Seitz herausgeholt. Sein Buch Die Verfeinerung der Deutschen ist ein überaus kulinarisches Buch... Er… räumt mit dem gängigen Vorurteil auf, die Pasta komme aus Italien, und legt dar, warum ›typisch deutsch‹ gar nicht so schlecht ist. Für Thorsten Jantschek und Jürgen Kaube war das Buch ein großes Lesevergnügen.«
Radio Bremen, ›Glauben und Wissen‹
»Genau das ist wohl auch das Ziel von Erwin Seitz: in den Köpfen der Leser ein anderes Bild deutscher Geschichte zu vermitteln. Nicht eines, das durch Gräuel quer durch die Jahrhunderte geprägt ist, sondern von Humanismus und feiner Lebensart. … Erwin Seitz und seine Kulturgeschichte sind absolut lesenswert und wunderbar geeignet zur persönlichen Weiterbildung.«
Brigitte Lichtenberger-Fenz, sandammeer.at
»Die schwer gestörte Selbstwahrnehmung der Deutschen arbeitet Erwin Seitz in vierzehn höchst harmonisch gebauten Kapiteln auf: eine Übung in Leichtigkeit und Glück. (...) Bestes Sachbuch 2011 in der Kategorie bestes erzählendes historisches Sachbuch.«
Michael Schikowski, immer-schoen-sachlich.de
»Auf diesen 800 Seiten wird so zusagen alles mobilisert, was an den Deutschen sympathisch wirken kann - in Bezug auf das Essen, Trinken, Architektur, Sitten, städtisches Leben ... eine Art best of germany.«
Jürgen Kaube, Deutschlandradio Kultur
»Diese ›andere Kulturgeschichte‹ spannt einen lehrreich-amüsanten Bogen von den Kelten bis zu den Bobos von Berlin-Mitte im Jahr 2011. Dabei geht es nur um die wirklich wichtigen Dinge im Leben: um Speisen, Getränke und Sex.«
Ellen Daniel, Focus